Pudel Erziehung


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Die Erziehung beginnt im Welpenalter


Zieht ein junger Pudel im Haushalt ein, sollte umgehend mit der Erziehung des Tieres begonnen werden.

Durch die hohe Intelligenz dieser Rasse, versteht der Welpe sehr schnell, was von ihm gefordert wird.

Die Konsequenz der erziehenden Person ist Voraussetzung für den Erfolg bei der Erziehung.

Das Tier muss grundsätzlich mit seinem Namen angesprochen werden, da Jungtiere am schnellsten darauf reagieren.

Rufen Sie ihren Hund ruhig auch einmal zwischendurch zu sich, sobald er auf seinen Namen reagiert, sollte er ausgiebig gelobt und belohnt werden.


Welpen Erziehung: Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. Plus Junghund-Training vom 5. bis 12. Monat

Buch Welpen Erziehung

Kaufempfehlung für neue Welpenbesitzer.

Ein Muss für jeden neuen Welpen Besitzer:
8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findet man wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.

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Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung “Platz” lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung “Sitz” vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man “fertig” ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

Absolute Kauf-Empfehlung für neue Hundebesitzer!

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Die Orientierungsphase des Pudels

Pudel Erziehung mit Spaß

Die Pudel Erziehung macht nicht nur dem Pudel Spaß!

Am Einzugstag des Pudels ist eine gewisse Scheu vollkommen normal, Sie sollten das Tier zunächst in Ruhe seine neue Umgebung erkunden lassen. Ideal eignet sich ein Wochenende für den Einzug des Tieres, denn dann ist die Familie anwesend und der Hund kann sich mit allen Mitgliedern bekannt machen.

Doch auch in der Orientierungsphase ist es wichtig, dass der Hund bereits seine Grenzen kennenlernt. Tobt er zu aktiv herum, kratzt oder beißt in Möbelstücke und verunreinigt Gegenstände, müssen Sie ihn mit einer lauten Zurechtweisung darauf hinweisen, dass Sie dieses Verhalten nicht dulden.

In der Pudelerziehung sollten Sie keine Schläge anwenden, egal wie schlimm die Untat Ihres Hundes ist. Eine scharf ausgesprochene Verwarnung wird sich viel deutlicher in der Erinnerung Ihres Hundes einprägen.

Der Mensch als Führungsperson

Pudel Erziehung

Der Mensch nimmt (nicht nur) bei der Erziehung die Rolle einer Führungsperson ein.

Der Pudel muss von Anfang an lernen, dass Sie die Führung des Pudel übernehmen.

Hierfür ist neben einem Vertrauensverhältnis besonders Ihre Konsequenz erforderlich.

Wenn es dem Tier z. B. verboten ist, Ihre Schuhe als Spielzeug zu verwenden, dürfen Sie in keiner Situation eine Ausnahme machen.

Auch andere Familienmitglieder sollten sich im Umgang mit dem Tier stets an die Regeln halten, denn der ständige Wechsel zwischen erlaubten und verbotenen Tätigkeiten sorgt für Verwirrung beim Pudel.

Ein junges Tier ist sehr aktiv, es wird seine Grenzen austesten und sich nicht von Anfang an nahtlos unterordnen.

Jetzt sind Sie gefragt, denn Sie brauchen nicht nur eine Menge Geduld, sondern auch genug Einfühlungsvermögen, um Ihren Pudel wirklich zu verstehen.

Viele Tiere verhalten sich in Situationen auffällig, wenn sie unzufrieden sind und Ihnen etwas mitteilen möchten. Versuchen Sie Situationen genau zu analysieren, wenn sich Ihr Pudel nicht an die vorgegebenen Regeln hält, vielleicht steckt eine veränderte Lebenssituation des Tieres dahinter.

Den Pudel stubenrein bekommen

Pudel Stubenrein bekommen

Pudel stubenrein bekommen: eine der wichtigsten Aufgaben wenn der Pudel neu in die Wohnung kommt.

Beim Kauf des Pudels ist das Tier in aller Regel an einen Platz im Haus gewöhnt, kann aber mit den täglichen Spaziergängen nicht viel anfangen.

Wenn Sie ihren Pudel aufmerksam beobachten, werden Sie schnell erkennen, wann der Stuhl- und Urindrang einsetzt. Meist wird das Tier unruhig, dreht sich suchend um die eigene Achse und positioniert sich dann, um sein Geschäft zu verrichten.

Schimpfen Sie nicht oder wenden veraltete Erziehungsmethoden wie z. B. Nase in den Urin tauchen an, sondern tragen Sie ihr Tier nach draußen, damit es sich dort entleeren kann.

Hat Ihr Pudel sich draußen erleichtert, sollten Sie ihn sehr aktiv loben, ihm eine Belohnung zukommen lassen und ihm signalisieren, dass Sie sehr zufrieden sind.

Der Hund gewöhnt sich schnell daran und wird Ihnen irgendwann von selbst signalisieren, wenn er nach draußen muss.

Kommandos für den Pudel

Kommandos spielen in der Pudelerziehung eine wichtige Rolle, denn nur wenn die gängigsten Befehle automatisch befolgt werden, ist das Zusammenleben mit dem Tier entspannt.

Pudel Leckerlie

Für ein Leckerlie macht der Pudel fast alles.

Um den jungen Pudel zu trainieren, brauchen Sie nicht nur eine Menge Geduld, sondern auch eine Menge Leckerbissen als Belohnung.

Wenn Sie ihrem Tier z. B. das Kommando “Sitz” beibringen möchten, müssen Sie dafür sorgen, dass der Hund sich freiwillig hinsetzt. Hier eignet sich ein Leckerbissen in Ihrer Hand, den Sie über den Kopf des Pudels heben.

Wenn er nach oben schaut, wird er sich irgendwann automatisch hinsetzen, um Sie besser im Auge zu haben. Genau in diesem Moment müssen Sie das Kommando “Sitz” laut aussprechen und dem Hund seine Belohnung geben.

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Belohnung innerhalb von ein bis zwei Sekunden nach der Ausführung des Befehls gegeben wird, sonst kann der Hund keine Verbindung mehr dazu aufbauen.

Verbote und schwierige Kommandos

Auch andere Kommandos können auf diese Weise antrainiert werden. Wann immer der Hund einen von Ihnen ausgesprochenen Befehl befolgt hat, sollten Sie ihn sofort loben und ihm zu Beginn einen Leckerbissen reichen.

Nach einer Weile hat er das Kommando fest in seinen Gedanken abgespeichert und es ist keine Belohnung mehr notwendig, damit das Tier gehorcht.

Eine Ausnahme stellen die Kommandos “Aus” und “Nein” dar, hier kann eine sofortige Belohnung bei Unterbrechung einer Handlung dazu führen, dass das Tier sich für eine falsche Verhaltensweise gelobt sieht.

Doch einem jungen Pudel lassen sich auch diese Befehle problemlos beibringen. Hierfür benötigen Sie abermals einige Leckerbissen und viel Geduld. Legen Sie einen Snack für den Hund vor sich hin und rufen ihn.

Wenn er kommt und den Leckerbissen fressen möchte, nehmen Sie ihn weg und sagen laut “Nein” oder “Aus”. Der Hund registriert dieses Verhalten und merkt sich, dass die Kommandos “Nein” und “Aus” etwas negatives bedeuten. Da junge Hunde schnell frustriert sind während dieser Übung, sollten Sie ihn zwischendurch auf “Sitz” oder “Platz” trainieren und ihn hierfür loben.

Lernen in der Hundeschule

Pudel Hundeschule Agility

In der Hundeschule kann der Hund neben den wichtigsten Verhaltensweisen auch an den Agility Hundesport herangeführt werden.

Neben der Erziehung zu Hause besteht für Sie und Ihren Pudel auch die Möglichkeit, in der örtlichen Hundeschule das richtige Verhalten für den Alltag zu trainieren.

Insbesondere wenn Sie noch keinen Pudel besessen haben und selbst unsicher sind, hinsichtlich den richtigen Erziehungsmethoden, können Sie in einer Hundeschule wichtige Dinge lernen.

Sie werden in den Lernprozess Ihres Hundes mit einbezogen, Übungen finden mit Ihnen gemeinsam statt, so dass Ihr Pudel Sie als Führungsperson akzeptieren wird. Doch eine Hundeschule bietet noch weitere Vorteile, hier lernen Sie nicht nur, wie der Hund auf Ihre Kommandos lernt, sondern auch wie Sie das Tier so beschäftigen können, dass es eine geistige Förderung dadurch erfährt.

Pudel sind besonders im Welpenalter sehr lernfähig, durch die Erziehung an einer Hundeschule werden Sie langfristig viel Freude mit Ihrem gut erzogenen Tier haben.

Der Pudel bleibt allein zu Haus

Pudel alleine zuhause lassen

Hunde mögen es nicht alleine zuhause zu sein. Sie müssen es aber trotzdem lernen damit der Hundebesitzer auch mal ohne Hund aus dem Haus kann.

Hunde sind ungern allein, sie fühlen sich oftmals unsicher, wenn ihr Besitzer das Haus verlässt. Einen jungen, aber auch einen älteren Pudel können Sie jedoch durchaus schrittweise an das Alleinsein gewöhnen.

Sie brauchen hierfür allerdings etwas Zeit, kaum ein Tier hat kein Problem damit, wenn es plötzlich acht Stunden täglich alleine sein muss. Sie sollten das Haus zunächst nur für einen kurzen Zeitraum verlassen und wenn sich das Tier daran gewöhnt hat, steigern Sie ihre Abwesenheitszeit immer weiter.

Bevor Sie gehen, sollte der Pudel einen Spaziergang hinter sich haben und gefüttert worden sein. Meist legt sich das Tier dann zu einem Nickerchen in sein Körbchen. Verabschieden Sie sich nicht von Ihrem Pudel, sondern gehen Sie einfach ohne weiteren Aufwand aus der Haustür.

Am ersten Übungstag reicht eine halbe Stunde vollkommen aus. Wenn Sie ins Haus zurückkehren, sollten Sie ihren Pudel weder begrüßen, noch direkt nach ihm sehen. Nehmen Sie einfach Ihre Alltagstätigkeiten wieder auf, so dass der Hund von selbst registriert, dass Sie das Haus verlassen und wiederkommen.

Grundlagen für die Pudelerziehung

1) Bleiben Sie ihrem Pudel gegenüber stets konsequent, Ausnahmen sorgen nur dafür, dass das Tier seine Sicherheit verliert.

2) Sorgen Sie für ein angenehmes Lernumfeld, auch die örtliche Hundeschule kann hier eine gute Adresse sein.

3) Haben Sie Geduld mit Ihrem Pudel, Erziehung ist ein Lernprozess, der nicht von Heute auf Morgen funktioniert.

4) Üben Sie auch bereits gelernte Kommandos und Tätigkeiten immer wieder, um sie im Gedächtnis zu verankern.

5) Bleiben Sie stets ruhig und gelassen, auch wenn Ihr Pudel wieder einmal nicht auf Sie hört. Aggressionen schädigen das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Tier nachhaltig.

6) Achten Sie auf die Verhaltensweisen Ihres Pudels und versuchen Sie stets, sich in Ihr Tier einzufühlen.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Pudel-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrem Pudel ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten können Sie immer und überall mit Ihrem Pudel clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box

Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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19 thoughts on “Pudel Erziehung

  1. guten tag,
    können sie ein buch über toypudelwelpen erziehung empfehlen>?
    freundliche grüsse
    ingo staib

  2. Guten Tag 🙂

    Ich bitte sie, diesen Artikel auf den neuesten Wissensstand zu bringen.

    Hunde sind nähmlich KEINE Rudel Tiere. Sie sind sozial, ja, auch auch verstreunerte Hunde bilden keine Rudel, sondern eher Bekanntschaften und Freundschaften. Sie haben keine millitärartige Hierarchie, die übrigens Wölfe auch nicht so wirklich haben. Deshalb sind begriffe wie “rudelführer” und “unterwerfung” hier fehl am Platz.

    Danke 🙂
    Lia

  3. Da Pudel sehr intelligent sind muss die Erziehung zwar liebevoll, aber konsequent und vor allen Dingen genau sein. Der Pudel nutzt die “menschlichen Fehler” gnadenlos aus.
    lg Petra F

  4. Liebe Petra,
    Sie scheinen Pudel-erfahren zu sein. Eine Frage: muss ein Pudel wirklich mit ständigen Leckerli erzogen werden? Ich finde das genauso hinterfragenswert wie ich Strafe falsch finde. Geht es denn beim Pudel (als intelligente Rasse!) nicht auch mit Respekt und liebevoller Strenge und Klarheit?
    Über Ihre Antwort freue ich mich sehr, denn ich bin sehr an einem mittelgroßen Pudel interessiert.

  5. Liebe Susanne,
    ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Leckerlis wurden von der Futtermittelindustrie erfunden. Die macht Millionen im Jahr damit.
    Erziehung geht auch mit Respekt un liebevoller Strenge (wobei die Strenge bei meinem Pudel nach der Junghundphase bereits vorbei war.
    Wir bilden heute fast eine Einheit. Dort wo erdabei sein kann, ist er dabei. Wenn er keine Lust hat Gassi zu gehen, so schaut er mich an und bleibt stehen. Warum sollte ich ihn dazu zwingen!. Er hatte auch das Kommando “SItz ein halbes Jahr nicht von mir gehört. Ich probierte es dann mal wieder aus, und er saß sofort1.
    Mein Pudel neigt dazu, mich gelegentlich bei allen und jedem zu verteidigen. Bedeutet, daß er zum knurren neigt, wenn sich mir fremde Hunde oder fremde Leute nähern. In der Regel läuft mir mein Hund immer einige Meter vorraus, und wenn sich jemand nähert, verlangsamt er das Tempo unläuft dann direkt links neben mir. Wenn ich ihm im ruhigen sage das “alles ok. ist, bleibt er von sich aus solange bei mir, bis die Person mit oder ohne Hund an mir vorbeigelaufen ist.
    Also Befehl und Gehorsm existieren zwischen meinem Hund und mir nicht, sondern ein sehr konstruktiver Dialog.
    Ich habe mir eben die Mühe gemacht, die Hundesprache durch die Auseinandersetzung mit den Wölfen, weitgehend anzueignen.
    Mein Hund fühlt sich absolut sicher, weil ich ihm diese Sicherheit auch gebe. Anders als oben beschrieben, kann ich meinen Hund auch alleine lassen, auch wenn es nur selten vorkommt.
    Wenn ich ihm mit zwei Hand-Symbolen signalisiere daß ich die Wohnung verlasse, dreht er sich gelangweilt in seinem Sessel und ich gehe einfach.
    Ich lasse ihn übrigens auch “sich freuen” wenn ich Heimkehre. Er ist dennoch keinen Deu unsicherer.
    Der Pudel ist eben der Zweit- intellegenteste Hund aller Hunderassen
    Wie gesagt, liebe Susanne, ich halte auch nichts vom oben beschriebenen “Befehl und Gehorsam”
    Die Betreiber dieser Seite bräuchten “ein wenig Nachhilfeunterricht ( grins )!

    • Lieber Edgar B.
      können Sie mir Tipps geben, wo ich mehr über diese respektvolle Hundeerziehung erfahren kann? Gibt es dazu ein gutes Buch? Oder ein gutes Training südwestdeutschen Raum?
      Würde mich über eine direkte Antwort auf artemisio8@gmx.de freuen!
      Beste Grüße,Susanne

    • Hallo,
      da ich nach verschiedenen Hunden in der Familie jetzt für mich an einen Pudel denke, habe ich mich hier mal umgesehen.

      Ich finde Respekt und Liebe gegenüber einem Hund unabdingbar. Aber das Verhalten Ihres Hundes, das Sie beschreiben, zeigt eines ganz klar:

      Ihr Hund hat Sie nicht als Anführer anerkannt. Geht ein Hund voraus oder entwickelt sogar einen Beschützerinstikt (!) seinem Herrchen oder Frauchen gegenüber, hält das Tier Sie für schwach und schutzbedürftig.

      Es ist
      1. notwendig, dass der Hund seine Bezugsperson als Anführer anerkennt. (Ein Hund ist kein menschliches Baby – auch, wenn wir zum Vermenschlichen des Hundes neigen)
      2. der Hund muss seine Möglichkeiten und Grenzen lernen
      3. wenn der Hund sich anpasst und Achtung: unterordnet (es gibt deutsche Hundetrainer, die allergisch gegen das Wort sind, aber so funktioniert Hundepsychologie – nicht mit menschlichem Unterordnen zu verwechseln…), dann kann man
      4. dem Hund Kunststücke beibringen oder ihm
      5. Zuneigung zeigen.

      Wir wenden viel zu oft menschliche Psychologie auf Hunde an, davor muss man sich stets in Acht nehmen.

  6. Lieber Edgar,
    ganz, ganz herzlichen Dank für die Mühe Ihrer ausführlichen Antwort!
    Ich hätte noch zwei Fragen: wie sieht es beim Pudel aus mit dem Geruch? Ich erlebe das bei Hunden sehr unterschiedlich und würde einen Hund mit deutlichem Hundegeruch nicht als Wohnungshund halten- das fände ich ihm gegenüber unfair, denn was kann er dafür, wenn es MICH stört? (Ständig Baden halte ich auch nicht für richtig)
    Und zweite Frage: ist es möglich, einen Pudel “einfach” nur alle 6-8 Wochen mit einem guten Haarschneider naturpudelig zu scheren, oder ist das Bürsten tatsächlich nötig?
    Nochmals herzlichen Dank im Voraus,
    Susanne

  7. Liebe Susanne
    ich habe eine Zwergpudelhündin, sie wird Ende Januar 2 Jahre, sie haart nicht und riecht auch nicht nach Hund. Sie weis aber auch nicht das sie ein Pudel ist, sondern benimmt sich draußen wie ein Schweinchen :o) daher ist so manches Mal nach dem Spaziergang ein Abduschen von Bauch und Beinen erforderlich. Im Sommer lasse ich ihr ca. alle 8 Wochen die Haare schneiden. Ansonsten werden die Schnäuzchenhaare, Füsschenhaare und rund um den Po das Fell gekürzt. Vor Ihr hatte ich Jack Russle Terrier, die ich auch heiss und innig geliebt habe, die letze Hündin wurde 16 1/2 Jahre und es hat mir fast das Herz gebrochen….aber seit ich das Pudelchen habe…ich bin überglücklich und sehr zufireden mit der Rassewahl, ein super freundliches Wesen zeichnet diesen Hund aus, verspielt und wild zugleich.
    Fazit, ich kann diese Hunderasse nur empfehlen.

  8. Wer hat die auf dieser Seite beworbene “Hundeerziehung für zu Hause” ausprobiert?
    Stimmt es, was mit den ellenlangen Dankesbekundungen ausgesagt wird?? Oder empfehlen Sie/ Ihr als erfahrene Pudelbesitzer lieber die direkte Hundeerziehung mit Welpenschule, Hundeschule??
    Ganz herzlichen Dank für alle, die sich die Mühe machen, mir in meiner “mentalen Pudel-Schwangerschaft” bei den Vorbereitungen zu helfen, denn ich denke, Hund und Mensch, das funktioniert nur, wenn BEIDE lernen 😉

  9. Hallo, ich wünsche mir schon lange ein Haustier, aber mein Lebensgefährte ist Allergisch und wir haben festgestellt, dass er auf Pudel überhaupt nicht allergisch reagiert.

    Wir wollen uns jetzt auf jeden Fall einen Pudel holen. Da gibts aber ein Problem. Und zwar sind wir beide Berufstätig.

    Mein Freund arbeitet entweder von 06.00-14.00 Uhr und ich von 08.00 bis 15.30 Uhr. Morgens gassi gesehn wäre kein Problem aber er wäre schon eine lange Zeit alleine zu Hause. Ist das zumutbar? Oder eher nicht? Im Internet steht, dass ein Hund maximal 5 std. alleine gelassen werden sollte.

    Aber wie funktioniert das in anderen Familien die Berufstätig sind und Hunde haben? Ich hätte wirklich gerne einen Pudel aber ich will das Tier nicht quälen.

  10. Hallo, habe einen Zwergpudel , seit 4 Wochen, er ist ein Jahr alt. Er wurde mir von einer Familie mit zwei Kleikindern überlassen. Hatte ihn manchmal schon in Pflege, bei Urlaub usw. Hab ihm schon viel beigebracht, ist auch sehr lernfähig , aber zwei Sachen stören mich, Hauptaugenmerk: beim Spielen oder wenn es ihm passt, zwickt er mich manchmal. Will ihm das unbedingt abgewöhnen , klappt auch manchmal , wird schon weniger. Aber manchmal hat er eben seinen Rappel. Denke mal das hat mit den zwei Kindern zu tun, wo er aufgewachsen ist. Konnte da schon ab und zu beobachten, dass die Kinder sehr rabiat mit ihm spielen. Hat mich manchmal schon etwas geärgert , Mutter der Kinder hat nie eingegriffen. Das Zweite wäre , das Hochspringen und an Kleidung zippeln, wenn man nach Hause kommt, aber da sind wir auch dran, wird schon weniger, ich wende mich ab und lasse ihn links liegen. Wichtig wäre mir der erste Punkt, mit dem zwicken. Pudelerfahrung habe ich keine. Wir hatten einen Labrador und davor eine Golden Retriever Huendin. Die waren echt toll, bedingslos in ihrer Liebe. Möchte erhrlich gesagt, dass es bei dem Zwergpudel auch so wird? Er ist schon lieb , aber manchmal bekommt er seine fünf Minuten, da rappelt es bei ihm. Vielleicht könnten Sie mir ein paar Tipps geben. Danke A. Heublein

  11. Hallo Edgar,
    ich kann das sehr gut nachvollziehen. Bei unserem Gordon war es ähnlich, es war ein Dialog.
    Wir haben gelernt trieborientiert mit ihm zu “arbeiten”, d.h. , auch seine Körpersprachen lesen gelernt, so dass wir über “Erziehung” zum Dialog gekommen sind. Leckerlies haben wir wenig eingesetzt, eher Lob, so dass das zu erwartende Verhalten später nicht mehr oral “belohnt” werden musste. Ich lobe meine Kinder auch nicht dafür, dass sie sich vor dem Essen die Hände waschen (von alleine), aber ich kann meine Freude darüber ausdrücken, wenn sie alle dran gedacht haben ein Verhalten zu zeigen, was selbstverständlich sein sollte und zu erwarten sein sollte. Damit sind wir sehr gut gefahren, so dass er über Leckerlies keine “Sonderposition” in der Familie hatte, sondern einfach ein Familienmitglied war, wie jeder von uns.
    Manchmal denke ich, dass sich unser (sein und mein) Dialog über Blicke oder Gedanken abgespielt hat.
    LG.
    Branka

  12. Danke für die interessante Seite. Nach der obigen Ausführung über Pudelwelpen und Harndrang, müßte es doch möglich sein, r. ToyPudel so zu erziehen, daß er das Katzenclo, nun also Hundeclo, benutzt? Ob ich das Hundeclo dann reinige oder seine Hinterlassenschaft mit e. Plastiktüte unterwegs entsorge, dürfte dem Hund dann egal sein ?!?!?

  13. Hallo,
    mein Sohn hat einen Pudel der im Haus wunderbar auf seine Komandos usw. hört und gut erzogen ist. Wenn er im Wald mit ihm auf Wegen läuft bleibt er auch ohne Leine da.

    Sobald er auf offener Wiesen oder Äckern ist, rennt er los und ist durch nichts mehr zu bremsen. Er hört auf kein Komando mehr und rennt einfach noch davon. Manchmal versucht er auch Vögel zu jagen. Nach einiger Zeit kommt er dann wieder zurück.

    Was macht man in diesem Fall am Besten?

  14. Wir haben das erste mal einen zwergpudel. Früher Riesenschnauzer..
    Wir sind so begeistert von unserem 8 Monate alten hund. Wir durften schon seine schwangere Mutter kennenlernen.
    Was sagte eine nette Tierärztin :das sind ganz tolle Tiere, und mit schäfchenschnitt sehen sie super aus. Seine Intelligenz ist einfach umwerfend. Leider frisst er nicht gerne (und ich habe alles ausprobiert ). Absolute Familien Hunde! !!!!

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