Pudel Charakter und Wesen


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Der Pudel – sympathischer Menschenfreund mit Persönlichkeit!


Wesen des Pudels: der Pudel zählt zu den elegantesten und stolzesten Rassehunden. Zudem ist er ein sehr intelligenter Hund. Aufgrund dessen gehört außerordentliche Gelehrigkeit zu seinen herausragenden Eigenschaften.

Sie können Ihrem Pudel eine Vielzahl spezieller Kenntnisse beibringen: Beispielsweise ist es ihm möglich, die Namen seiner Spielzeuge auf Zuruf zu unterscheiden, sodass er genau den Gegenstand apportiert, der ihm genannt wird.

Dank dieser Fähigkeiten bewährt er sich in verschiedenen Feldern, wie Hundesport, Agility, Obedience oder als Schutzhund. Da der Pudel schon im Welpenalter überaus aufnahmefähig ist und sich das Verhalten seiner Vorbilder – also auch der Menschen – gut einprägt, ist es wichtig, auch außerhalb der Rüpelphase auf adäquate Erziehung zu achten.

Pudel Abwechslung Spielen Intelligenter Hund
Der Pudel braucht viel Abwechslung und interessante Spiele damit sein Geist gefordert wird. Der Pudel ist ein sehr intelligenter Hund.

Planen Sie in der Beschäftigung mit Ihrem Pudel viele neue Anregungen und interessante Abwechslung ein. Nur so entsprechen Sie seinem lernwilligen Charakter. Langweilt sich ein Pudel, neigt er dazu, kreativen Unfug auszuhecken.

Ansonsten ist seine Erziehung nicht aufwändig, da er kein Machtgebaren an den Tag legt und sehr menschenbezogen ist. Hat der Pudel seinen Besitzer einmal ins Herz geschlossen, ist er ihm und dessen Familienkreis mit ganzer Seele zugewandt. Daher ist er auch ein guter Familienhund.

Manchmal kann diese Eigenheit Besitz ergreifende Züge annehmen. Ein Hund dieser Rasse ist eine eigene Persönlichkeit und möchte auch als eine solche wahrgenommen werden: Er zeigt Gefühle wie Freude oder Trauer, möchte es seinen Menschen recht machen und kann launisch werden, wenn es ihm an Sicherheit mangelt.

Zudem steht er gerne im Mittelpunkt und führt einem Publikum seine Kunststücke vor. Das Wesen des Pudels zeigt sich gutherzig, lebhaft und verspielt. Im Umgang mit anderen Hunden erweist sich der Pudel als verträglich. Dennoch ist er besser als Einzelhund zu halten.

Mit seinem harmonischen Körperbau, dem fest gelockten Haarkleid und seinem ihm eigenen tänzelnden Gang ist der Pudel eine elegante Schönheit.

Pudel und Familie

Pudel als Familienhund
Der Pudel ist ein idealer Familienhund.

Der Pudel ist ein idealer Familienhund. Er verträgt sich gut mit Kindern, ohne sie als Konkurrenz zu betrachten.

Dank seiner Vorliebe für das Apportieren, zeichnet er sich als optimaler Spielgefährte aus.

Er spielt gerne mit dem Ball und holt bevorzugt Stöckchen. Sein offenes und menschenfreundliches Wesen macht ihn äußerst gesellig und hervorragend in den familiären Alltag integrierbar.

Vorurteile gegenüber Pudeln

Vorurteile gegen den Pudel
Wie so entsprechen Vorurteile nicht der Realität. Der Pudel ist ein toller Hund!

Viele Menschen halten Pudel für zickige kleine Mimosen mit Angst vor anderen Hunden.

Das Bild gestylter “Schicki-Micki”-Hündchen ist weit verbreitet. Auch der despektierliche Begriff “Trethupe” – für sehr kleine Hunde – begegnet ihm ab und an.

Diese Klischees liegen allerdings fern der Realität, denn Pudel sind sehr aufgeschlossene Tiere, sowohl Menschen als auch anderen Hunden gegenüber. Ihre enorme Intelligenz zeichnet sie aus und hebt sie von modischen Handtaschenhündchen deutlich ab.

Außerdem entspricht ein Pudel mit ungestyltem Fell durchaus nicht dem gängigen Image und wird teils nicht einmal als Vertreter seiner Art erkannt.

Steckbrief Pudel

  • Rassestandard Pudel Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel und Toypudel
    Rassestandard Pudel: Unterschieden wird zwischen Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel und Toypudel

    Rassebezeichnung: Pudel

  • Herkunft: Frankreich
  • FCI-Klassifikationsgruppe: Gesellschafts- und Gebrauchshund
  • Größe: Großpudel 40-60 cm, Kleinpudel 35-45 cm, Zwergpudel 28-35 cm, Toypudel 24-28 cm
  • Gewicht: Großpudel 18-25 kg, Kleinpudel 7-12 kg, Zwergpudel 3,5-6 kg, Toypudel 2-4 kg
  • Variationen: Woll- und Schnürenpudel
  • Fell: dicht, wollig, fein, gekräuselt; von weich bis rau
  • Farbe: Schwarz, Weiß, Braun, Silbergrau, Red und Apricot; Zweifarbigkeit möglich
  • Körperbau: harmonisch, athletisch und muskulös; Hängeohren, leicht schräg stehende Augen
  • Fellpflege: Bürsten (täglich), Baden (regelmäßig), Schur (mindestens alle zwei Monate)
  • Charakter: intelligent, gelehrig, freundlich, gesellig, treu, agil und fleißig
  • Eignung: Spiel- und Sportpartner (beispielsweise beim Joggen); Agility, Obedience und Apportieren; Gebrauchshund im Rettungsdienst, Schutz- und Blindenhund
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre (Mehr Infos: Pudel Lebenserwartung)

Rassenstandard Pudel

Pudel Wesen
Zum Wesen des Pudels gehört die enge Bindung an den Menschen.

Das allgemeine Erscheinungsbild des Pudels wirkt harmonisch und ist von mittleren Proportionen geprägt. Charakteristisch sind seine gelockten oder geschnürten Haare.

Der Kopf ist vornehm und geradlinig geformt und steht im ausgewogenen Verhältnis zum Körper.

Das Farbspektrum der Nase reicht von Braun bis Schwarz, je nach Haarfarbe. Die Länge des kräftigen und eleganten Fangs entspricht in etwa der des Schädels. Schwach entwickelt und eher trocken sind die Lefzen des Pudels.

Die Zähne nehmen sich kräftig aus. Pudelaugen stehen leicht schräg unter mandelförmigen Lidern und zeigen einen feurigen Ausdruck. Je nach Fellfarbe können die Augen zwischen bernstein, dunkelbraun und schwarz sein. Als typisch erweisen sich die langen lockigen Hängeohren. Den mittellangen Hals trägt der Pudel hoch und stolz.

Der kurze Rücken, die festen Lenden und Schultern sowie die eher langen Beine sind muskulös und mit guten Knochen ausgestattet. Charakteristisch hoch angesetzt, wird die Rute bei Bewegung schräg aufgerichtet getragen.

Wollpudel besitzen üppiges lockiges Haar von feiner, stark gekräuselter, Struktur. Es ist elastisch und widersteht dem Druck der Hand. Schnürenpudel hingegen zeichnen sich aus durch dicke charakteristische Schnüre, die in gleicher Länge verlaufen.

Pudel als Therapiehund

Pudel Charakter Therapiehund
Durch seinen ausgeglichenen Charakter eignet sich der Pudel auch als Therapiehund.

Da ein Therapiehund wesensstark, freundlich und ruhig sein sollte, eignet sich der Pudel besonders für dieses Einsatzgebiet – er besitzt all diese Eigenschaften in hohem Maße.

Sein hohes Einfühlungsvermögen macht ihn angenehm im Umgang mit Patienten. Berührungen von fremden Menschen, auch Kindern, lässt er wohlwollend zu. Vor allem für Allergiker ist der Pudel ein erwärmender Begleiter. Personen, die auf Tierhaare überempfindlich reagieren, können das seidige Fell dieser Hunderasse oft und gerne streicheln. Durch sein dichtes, eng gelocktes, Fell dringen selten Hautschuppen und tote Haare nach außen, weshalb sich das Allergierisiko minimiert.

Weitere Einsatzgebiete für Pudel sind dank ihres hervorragenden Spürsinns Blindenführung und Katastrophenschutz. Der Name “Pudel” kommt übrigens vom altdeutschen “Puddeln”, was so viel bedeutet wie “im Wasser planschen”. Das verweist auf seinen ursprünglichen Einsatz als Wasser- und Apportierhund.

Unterschiede zwischen Rüde und Hündin

Die Rüden sind fügsamer, anhänglicher und verschmuster als die weiblichen Pudel. Es kann aber auch genau anders herum sein. Im Charakter gibt es in der Regel keine Unterschiede zwischen Rüde und Hündin.

Anderen Hunden gegenüber verhalten sich beide Geschlechter zwar aufgeschlossen, allerdings geht eine Meinungsverschiedenheit unter Rüden deutlich entspannter vonstatten als ein Disput zwischen Hündinnen.

In der Zeit der Läufigkeit – also etwa 21 Tage lang und zweimal im Jahr – sind die weiblichen Pudel zudem etwas zickig. Um Pudel unterschiedlichen Geschlechts zusammenzuhalten, empfiehlt es sich, zumindest einen der beiden kastrieren zu lassen.

Stimmen Sie diesen Beschreibungen zu? Was haben Sie für einen Pudel? Welchen Charakter hat Ihr Hund? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

42 Gedanken zu „Pudel Charakter und Wesen

  1. Meine über alles geliebte pudeldame 12Jahre ist mir immer treu und noch so verspielt wie in jungen Jahren in fremden Wohnungen bei Bekannten folgt sie mir auf Schritt und tritt weil sie verlustängste hat bei leckerlies versteht sie es gut mich zu manipulieren und ich kann dann bei diesen treuen Blick nicht Nein sagen, sie mag Kinder und geht behutsam mit ihnen um.leider hat sie was gegen Alkoholiker und verhält sich merkwürdig bei Menschen mit Krebs.

  2. Meine Zwergpudel Hündin ist jetzt gerade mal vier Monate alt. Ich hatte mir schon immer einen Pudel gewünscht, und nun endlich ist mein Traum wahr geworden. Ich kann nach so kurzer Zeit so viel bestätigen, von dem, was da oben im Text über Pudel steht. Und obwohl die kleine erst vier Monate alt ist, zeigt sie schon sämtliche Eigenschaften eines Pudels. Sie lernt wahnsinnig schnell, hat wirklich einen ganz eigenen persönlichen Charakter, ist sehr freundlich zu allen Menschen und Hunden, will jeden Tag lernen, hat Humor, liebt schmusen und kuscheln, ist extrem neugierig und wissensdurstig, hört gut zu und versteht schnell bestimmte Wörter. Es ist echt ein toller Hund. Sie soll später mit traumatisierten Kindern arbeiten und wird deswegen, wenn alles klappt, zum Therapiehund ausgebildet. Für mich ist sie bereits die beste Therapie!

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  3. Ich habe einen Pudelmischling 🙂
    Tibet-Terrier-Pudel. Er war ein “wunderbarer Zufall”, da sich der Nachbarspudel eine neue Aufgabe gesucht hatte. Er ist 6 Jahre alt und ich habe ihn seit dem er ein Welpe ist.
    Obwohl er ein Mischling ist, kommt sein Charakter und seine Intelligenz deutlich nach dem Pudel. Innerhalb kürzester Zeit lernte er Sitz,Platz,bleib,bei Fuß, Pfötchen,”Agent”, Gartentür auf und zu machen,und etliches mehr!
    Leider, hat er nie gelernt alleine zu bleiben. Er liebt seine Familie und seinen Dackel-Schnauzer-Mix Freund so sehr, dass er unglaublich zu leiden beginnt.
    Wenn er mal angemeckert wird, schaut er einen nicht mehr an! Den ganzen Tag nicht! Er ist völlig eingeschnappt und beleidigt.
    Gerade diese Eigenschaften schätze ich sehr an ihm!
    Er denkt mit, er fühlt mit und er hat einen unglaublichen Charakter!
    Ach; und mein pudelchen geht nicht schwimmen und apportiert nicht.
    Er schläft und isst lieber! 😀

    1. Was ich unbedingt noch erwähnen sollte, er liebt alle Menschen und jedes Tier! Er ist unglaublich behutsam und sanft! IMMER! 🙂
      Da ich selber einen therapeutischen Beruf ausübe, habe ich ihn bereits mitgenommen! Welche Aufgabe es auch ist, er meistert diese und er hat auch noch unglaublich viel Spaß dabei!
      Kuscheln möchte er zu jeder Tages- und Nachtzeit!
      Alles in einem, ist er ein wundervolle Hund!
      Einmal Pudel, immer Pudel 🙂

  4. Hallo Ihr Lieben!
    Ich gehöre seid rund einem Jahr zum Club der Pudelfans! Sylvester 2015 mußten wir uns von unserem Weißen Schäferhund (12Jahre) verabschieden!Jeder Hundebesitzer weiß welch riesengroßer Schmerz dahintersteckt!Ich hatte für mich beschlossen das das Thema Hund für mich durch ist.Aber wie das manchmal so ist kommt es anders als man denkt!Und so wird einem die unerträgliche Stille und Leere zur Qual!Also doch wieder einen Hund aber was für einen?!?
    Einen einzigen Anspruch hatte ich nach 11Jahren Extremflusen in der ganzen Wohnung denn dann doch,es sollte ein nichthaarender Mitbewohner sein!Da erschien irgendwie der Pudel auf meiner Bildfläche!Zugegeben,auch ich hatte am Anfang Zweifel und all die dämlichen Vorurteile!TOTALER QUATSCH!!!!!
    Wenn man sich aber mal mit dem Pudel befasst und einem klar wird ,das er schließlich nicht so bescheuert und peinlich frisiert auf die Welt kommt,ist der Pudel ein Allrounder und ein total toller Hund!!Liebevoll,immer fröhlich,verspielt,verschmaust,verträglich und aufgeschlossen allem und jedem gegenüber,superpfiffig und gelehrig,ausgesprochen hübsch wenn er ganz normal geschoren wird,anpassungsfähig und absolut bedingungslos in seiner Liebe zu seinem Menschen!Buddy und Emmy( Zwergpudel)kamen mit 12 Wochen zu uns!Anfangs hatte ich schon Muffensausen!2Welpen gleichzeitig,ob das gutgeht?
    Was soll ich sagen,es ging sowas von gut!Bis heute bereue ich diese Entscheidung in keinster Weise!!!Es gab nicht einen Moment,bis heute,in dem es problematisch war!Die Beiden waren schon bei der Züchtrin ein Herz und eine Seele!Es ist so schön zu sehen wie die Beiden miteinander umgehen!Geschlafen wird gemeinsam,hingebungsvolle Fellpflege,unermüdliches spielen morgens im Wald!Deswegen bin ich mit dem Punkt den Pudel als Einzelhund zu halten überhaupt nicht einverstanden!Und ich renne auch nicht alle paar Wochen zum Friseur!Nach Bedarf wird etwa alle 3-4 Monate gleichmäßig runtergeschoren!Augen und andere Kleinigkeiten,schneide ich selber zwischendurch!Ich betreibe auch keinen Hundesport!Allerdings bin ich jeden Morgen vor der Arbeit ne Stunde im Wald !Nachmittags geht’s nochmal ausgiebig raus in die Natur und danach manchmal noch mit zum Pferd!Bisher sind beide sehr ausgeglichen und zufrieden!Die Erziehung eines Pudels ist auch sehr unkompliziert,da sie wahnsinnig auf ihren Menschen bezogen sind!Ich bin absolut verliebt in diese süßen Fellknubbel!Der einzig negative Punkt beim Pudelh ist das er ein äußerst mäkeliger Fresser ist!Das ist echt sehr mühsam!Aber seit ich barfe gehts!Die Mengen die ein Pudel vertilgt ist somit sehr übersichtlich!Buddy 5kg und Emmy 4 kg fressen täglich jeweils ca 120 g -130g Fleisch,25-30 g fleischige Knochen!Da sie jegliches Gemüse und Obst verweigern habe ich mir den Futterplan vom Futtermedicus erstellen lassen und mir ein spezielles Barf Vitaminpulver schicken lassen!Das bekommen sie zusätzlich noch neben Dorschlebertran und Lachsöl!Das klappt prima und die Blutwerte sind Top!
    Also an alle Pudelskeptiker!Vorurteile über Bord und überzeugt Euch selbst!Ihr werdet mit Sicherheit begeistert sein!!!!!!!

    1. Gegern Gemüsemäkeligkeit hilft eines gut: Fleisch nicht am Stück, sondern gehackt geben, und Gemüse püriert druntermischen – dann können sie nix mehr rausfischen *gg Hat meine auch gern mal gemacht vorher…. Mit der Nase wurde jedes Gemüsestück einzeln ausm Napf geschoben. Seit´s Fleisch gehackt gibt mit untergemischtem Gemüse, kein Problem mehr, das wird mitgefuttert….

  5. Hallo,
    Unser weisser Mittelpudel ist stolz, offen und äusserst Lehrnfreudig. Der Rüde versucht alles was er will oder nicht will möglichst gut zu übermitteln. Sehr viele Fremde sind erfreut über Ihn und umgekehrt. Anders bei den meisten Hunden, von denen er häufig angeknurrt und gebellt wird, während er winselt. Er ist sehr liebenswert, treu und, wenn jemand von uns vor geht (z. B. auf eine Brücke vorder er Angst hat), kommt er dennoch hinterher, ausser bei tiefem Wasser, da macht er keine Ausnahmen und das finden wir schade…

  6. Hallo,
    Habe seit 3 Jahre eine Pudeldame , voll lieb und klug , aber sie bellt manche Hunde oder manche Leute an, und ich kriege das nicht weg.
    Hat vielleicht jemand Erfahrungen gemacht? !

  7. Hundeanfänger….Grosspudelmischling. Nach 2 Jahren kam der nächste Pudelmischling dazu…warum? Weil es meinen Alltag bereichert, weil es mir Spass macht, weil sie mich anhimmeln, mich begleiten, mich trösten…einfach deshalb.

  8. Wir haben eine Pudel dame die aus Zypern kommt. Eigentlich wollte ich nie einen Pudel und hatte alle üblichen Vorurteile die man von diesem Hund kennt. Nun sind wir begeistert. Ich hatte nochmal einen so intelligenten, schlauen und fröhlichen Hund. Einmal Pudel immer wieder Pudel

  9. Ich überlege mir einen Hund zu holen da bin ich auf die Pudel genau genommen Zwergpudel gekommen eine Freundin von mir hat zwei 5-jährige fellknäuel und ist super zufrieden mit ihnen und kann nicht mehr ohne sie leben. Ich habe zwei 12 und 15 jährige Kinder und meinen Ehemann. Meine Kinder wollen den Hund ich auch doch mein Mann ist strikt gegen Tiere da auch schon seine mutter nur nutztiere mag und hatte. Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben? Ist der Zwergpudel der richtige Hund für uns? Wenn ja wie kann ich meinen Mann überzeugen?

  10. @Saphir: bei uns ist die Situation genau dieselbe – ich will unbedingt, Kinder ziehen mit (naja, die Große zieht mit, die Kleine ist erst 3 Monate alt^^), meinem Mann ist es mehr oder weniger wurscht, aber er möchte sich an der Pflege und Erziehung des Kleinen nicht beteiligen.
    Deshalb ist meine Devise: in den wichtigen Punkten egoistisch sein. Wenn du diejenige sein wirst, die sich um den Hund kümmert, muss er vor allem deinen Bedürfnissen und Vorstellungen entsprechen.
    Mein Mann fände zum Beispiel Dackel oder Französische Bulldoggen deutlich cooler als n Pudel (und dann ausgerechnet n Zwerg!), aber da die Kinder was Anschmiegsames wollen, ich mit ihm joggen gehen möchte und mich nicht mit Hundehaaren rumärgern möchte, haben wir uns für einen Pudel entschieden.

    In drei Wochen wird er bei uns einziehen, ein kleiner Rüde in braun…. *freu* Natürlich habe ich versucht, alles bestmöglich vorzubereiten (Wohnzimmer welpensicher gemacht, Fahrradkörbchen für die ersten Welpenspaziergänge mit Termindruck – wie etwa den Weg zum Kindergarten – gekauft, mich bereits nach einer Betreuung für Notfälle umgesehen etc.), damit ich meinem Partner möglichst wenig Anlass für Frust biete – kann ja schließlich dankbar sein, dass er sich so überfahren lässt. Aus demselben Grund habe ich versucht, in so vielen Belangen wie möglich seine Meinung einzufordern, damit ich ihm wo es nur geht mit der Auswahl entgegenkommen kann (Größe, Farbe, Geschlecht – alles, was mit der Erziehung und Pflege nicht unmittelbar was zu tun hat).
    Was ich persönlich genauso wichtig finde wie die Wahl der Rasse, ist die Absprache in puncto Verbote und Grundsätze.
    Zum Glück ist mein Mann damit einverstanden, dass der kleine Furz im Schlafzimmer pennt (sonst hätt ichs in Sachen Stubenreinheit sicher schwerer), und wir sind uns einig, dass das Kinderzimmer und alle Betten für ihn Tabu bleiben – aber wenn es anders wäre, müsste ich das akzeptieren.

    Einen nicht hundebegeisterten Mann umzupolen halte ich allerdings für fast unmöglich, und mit einem Zwergpudel wohl für eine noch größere Herausforderung. Mein Mann hat mich kennengelernt, als ich bei meinen Eltern wohnte und einen Riesenschnauzermischling hatte (also dem Klischee nach eigentlich der perfekte “Männerhund”: groß, schwarz, mit imposantem Bart, sportlich etc.), und er hat ihn akzeptiert, aber nie wirklich lieben oder schätzen gelernt. Dass ich das nicht ändern werde, musste ich in den vergangenen 8 Jahren Beziehung einfach annehmen lernen.

    1. Wie man gut lesen kann bist Du richtig super vorbereitet! Das wird bestimmt ein tolles neues Familienmitglied! Viel Freude mit Eurem neuen Pudel!

  11. Michaela
    Wenn ich das alles lese geht mir das Herz auf. Wir hatten zwei Pudelrüden, (Zwerg- und Toypudel, apricot und harlekin) und das waren die besten Hunde die es gibt. Ich will ja nicht sagen, dass es nicht auch bei anderen Rassen solche und solche gibt.
    Aber ein Pudel ist wirklich was Besonderes. Er ist in seiner Art präsent, lieb, freundlich, stolz und möchte wirklich im Mittelpunkt stehen, dabei auch sehr sensitiv und treu.
    Mein erster war auch ein Hüpffreudiger, er ist gerne über Hindernisse gesprungen, der zweite war ein Balljunky. Echte Hunde, die nach Hundeart kommunizierten und bestimmt nicht auf Hundekontakt verzichten wollten. Der erste wuchs auch zusammen mit einer befreundeten Zwergpudelhündin auf, mit der er sich täglich im Park traf- eine wirklich schöne Zeit. beide waren immer gesund und aktiv. Wobei der Harlekinpudel sogar fast 19 Jahre wurde.
    Leider muss ein Hund aktuell noch warten, von daher gehe ich mit TH Hunden Gassi. Und wenn da mal ein Pudel ist, dann merkt man, der würde sich sofort anschließen. Ein Pudel will nie zurück ins TH während die anderen wirklich gerne zurück gehen. (ist wirklich ein kleines individuelles TH) Das spricht genau für das Wesen des Pudels: Ein Individuum, was einem Menschen gehören will und sich in der Masse nicht wohl fühlt, aber trotzdem gerne Sozialkontakte mit Artgenossen hat. Unsere waren auch von daher typisch: zuhause haben sie alles verteidigt, aber draussen gerne Hunde getroffen.
    Mein Traum wäre auch sofort wieder ein Pudelchen zu haben.

  12. Hallo liebe Pudelfreunde,
    ich möchte mir nach dem Sommer einen Kleinpudel anschaffen und die Züchterin brachte mir nun die frohe Botschaft, dass 3 süsse Silberlinge zur Welt kamen. 1 Weibchen, 2 Männchen. Das Weibchen ist wohl schon reserviert und jetzt ist die Frage: kann mir jemand sagen, inwiefern sich Männchen und Weibchen vom Charakter unterscheiden? Ich dachte erst, ich möchte lieber ein Weibchen, da ich selbst weiblich bin. Aber dann sagte man mir, dass Jungs genauso verschmust und verspielt sind und sich ihr Dominanztrieb in Grenzen hält. Ich freue mich über ein paar Infos dazu, ganz lieben Dank.

  13. Es gibt keine Unterschiede. Ich habe sogar gelesen, dass Rüden verschmuster sein sollen. Ich finde es kommt bei jedem Tier an was man hineinsteckt. Wenn man auf das Wesen eingeht und viel mit dem Tier macht kommt auch etwas zurück. Wir hatten 31 Jahre Zwergpudel. Das sind sehr lebhafte und intelligente Hunde. Meine Meinung zum Charakter der Pudel: s. o.
    Viel Freude mit dem Kleinpudel!

  14. Wir überlegen ebenfalls uns einen Zwergpudel anzuschaffen – nach einem Terriermischling davor. Mit diesem hatte ich Begleithunde 1 und 2 und Obedience 1 und 2 gemacht, war tadellos erzogen. Agility auch, das Problem war nur, dass der Hund dabei sehr gut war und ich zu dumm dafür. Habe Teilleistungsschwäche Diskalkulie, das ist mangelnde Orientierung im Zahlenraum und die geht auch einher mit einer mangelnden Orientierung im allgemeinen Raum. Ich konnte mir also den Kurs nie merken und bei unserem Hundeplatz trainieren die das auch noch auf Leistung. Wohne in Kleinstadt, schwer woandershin auszuweichen. Wir haben großes Haus und großen Garten dort.
    Vorteil von dem Terrier war, dass er 1x die Woche ohne Probleme 6-7 Stunden alleine blieb, schlief einfach in meinem Bett inzwischen. Sonst war er eher selten allein, immer mit im Urlaub etc. Hält ein Pudel sowas aus? Oder soll ich besser wieder nach einem Terrier suchen?

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