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Ernährung und Haltung- So bleibt Ihr Pudel gesund


Pudel gehören nicht zu einer Rasse, die zu Übergewicht neigt. Allerdings gibt es auch bei Pudeln einige Faktoren, die Übergewicht begünstigen.

Z. B. kommt es oft bei kastrierten Hunden durch die hormonelle Umstellung oder bei älteren Tieren, aufgrund von Bewegungsmangel, zu Übergewicht.

Auch falsche Haltung und Überfütterung begünstigen eine Gewichtszunahme.

Wie Sie Ihren Pudelwelpen richtig füttern

Welpenfutter Pudel
Welpen benötigen ein spezielles Welpenfutter. Am besten Sie übernehmen erst mal das Futter vom Züchter.

Pudel benötigen im Welpenalter ein speziell zusammengesetztes und abgestimmtes Futter, damit Sie gesund heranwachsen können.

Das Welpenfutter sollte alle wichtigen Nährstoffe wie Eiweiß, Fettsäuren, Mineralstoffe, Kohlehydrate, Vitamine und Ballaststoffe enthalten.

Füttern Sie zunächst das gleiche Futter, das er auch beim Züchter erhalten hat. Die Umstellung auf ein anderes Futter sollte in kleinen Schritten vollzogen werden, da der Magen noch sehr empfindlich reagiert und es evtl. zu Durchfall kommen kann.

Nassfutter enthält oft zu viel Eiweiß, was den kleinen Pudelmagen überstrapazieren kann und ist daher nicht als Alleinfutter geeignet.

Am besten Sie mischen Trocken- und Nassfutter, das für Welpen geeignet ist. Achten Sie darauf, dass die Trockenfutter-Stücke nicht zu groß sind, da die Welpen kleine Brocken besser fressen können.

Auch die Zusammensetzung der Nährstoffe und die Futtermenge müssen dabei berücksichtigt werden. Die Informationen dazu erhalten Sie auf der Verpackung, beim Züchter, Hersteller oder Tierarzt.

In den ersten drei bis fünf Monaten füttern Sie den Kleinen drei- bis viermal täglich. Danach können Sie die Fütterungen langsam auf ein- bis zweimal pro Tag reduzieren.

Nach einem Jahr können Sie langsam auf Erwachsenen-Futter umstellen. Tipps dazu erhalten sie im Fachhandel.

Unbedingt sollten Sie darauf verzichten, den Welpen vom Tisch zu füttern, da er unsere gewürzten Speisen absolut nicht verträgt.


Futterproben Pudel
Welches Futter für den Pudel?

Was sind die Vorteile von Trockenfutter?

  • Vorratshaltung von großen Säcken möglich
  • Leichte Lagerung
  • Wenig oder dezenter Eigengeruch
  • Reste lassen sich problemlos beseitigen
  • Hoher Energiegehalt, darum sind geringere Futtermengen ausreichend
  • Oft etwas kostengünstiger als Nassfutter
  • Leicht portionierbar
  • Als Belohnungs- oder Trainingshappen einsetzbar
  • Als Proviant für Reisen oder Ausflüge mit dem Hund geeignet
  • Weniger Verpackungsmaterialien (umweltfreundlicher) im Vergleich zu Dosen und Co.
  • Kleinere Mengen machen den Pudel bereits satt

Gibt es Nachteile bei Trockenfutter?

  • Wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker eingesetzt werden
  • Gesteigerter Flüssigkeitsbedarf nach dem Fressen. Nachteil bei ohnehin schon trinkfaulen Hunden.
  • Konservierungsstoffe häufig enthalten
  • Für Senioren, Hunde mit Zahnproblemen und Welpen oft schwieriger zu kauen.
  • Unter Umständen frisst der Pudel mehr Trockenfutter, als er braucht, da ein Sättigungsgefühl oft erst verzögert eintritt, nämlich wenn die Brocken im Magen aufquellen.
  • Kennzeichnung von Inhaltsstoffen lässt oft zu wünschen übrig
  • Vermehrter Kotabsatz bei vielen Füllstoffen

Welches Trockenfutter ist für den Pudel zu empfehlen?

 

Trockenfutter für Pudel
Ein gutes Trockenfutter für Pudel: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Pudel mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Die Vorteile von Nassfutter

  • Hat einen intensiveren Geschmack als Trockenfutter und wird darum oft bevorzugt. Gut bei appetitlosen oder fressunlustigen Hunden
  • Wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt des Hundes aus, besonders bei trinkfaulen Vierbeinern
  • Matschige, weiche Konsistenz kann auch von kranken und alten Hunden sowie Welpen gefressen werden
  • Größere Mengen können gefressen werden, ohne das gleich Übergewicht entsteht (weniger energiereiches Futter)
  • Problemlose Vorratshaltung möglich
  • Leichte Lagerung (gilt jedoch nicht für angebrochene Produkte, die zügig aufgebraucht werden sollten)

Welche Nachteile hat Nassfutter?

  • Viel Verpackungsmaterial ist wenig umweltfreundlich
  • Riecht manchmal streng
  • Reste neben dem Napf verkrusten schnell und sind weniger leicht zu entfernen
  • Viel Kotabsatz (je nach Qualität des Futters und der Menge an Füllstoffen)
  • Eindeutige Kennzeichnung von Zutaten fehlt manchmal
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc. teilweise enthalten

Welches Nassfutter ist für den Pudel zu empfehlen?

Nassfutter für Pudel
Gutes Nassfutter für Pudel: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Ihrem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten Ihren Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für den Pudel?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

Infos zu Preisen und Packungsmengen auf Amazon.de (Partnerlink)


Wie sie Ihren erwachsenen Pudel richtig füttern

Futter für Pudel
Je nach Größe, Alter und Bewegung benötigt der Pudel eine unterschiedliche Menge an geeignetem Futter.

Wie Sie Ihren Pudel richtig füttern, hängt vom Alter, Gewicht, seiner Aktivität und dem Gesundheitszustand ab. Geeignet sind sowohl Nass- als auch Trocken- und Frischfutter.

Allerdings bedenken Sie beim Trockenfutter, dass es sehr viele Kohlehydrate enthält und im Gegensatz zum Nass- oder Frischfutter viel Energie bei geringer Masse bietet.

Wichtig ist, dass Sie für Abwechslung sorgen und darauf achten, dass Ihr Pudel die Nährstoffe erhält, die er benötigt. Wenn Sie viel Nassfutter füttern, sorgen Sie dafür, dass er auch etwas zu kauen bekommt, also Kauknochen, Schweineohren usw.

Das hält die Zähne gesund und schützt vor Zahnstein. Gutes Hundefutter für Pudel erkennen Sie an der ausgewogenen Zusammensetzung der Nährstoffe. Günstiges Trockenfutter enthält z. B. oft zu viele Kohlenhydrate.

Bei manchen Qualitätsanbietern im Internet können Sie das Futter selbst zusammenstellen, indem auch Alter, Gewicht, Krankheiten usw. nach Ihren Angaben berücksichtigt werden.

Ziehen sie es vor das Futter frisch zu zubereiten, achten sie auch hier auf Ausgewogenheit: Ideal ist eine Zusammensetzung aus Eiweißen, wie zum Beispiel in gekochtem Fleisch und Innereien, Kohlehydrate und Mineralstoffe wie beispielsweise in Getreideflocken oder Reis und Vitamine, die man unter anderem in geraspelten Möhren findet.


Kostenloser Futtercheck und Futterproben für Pudel

Bist Du unzufrieden mit Deinem aktuellen Hundefutter oder weißt Du nicht welches Hundefutter Du nehmen sollen? Möchtest Du einfach mal einige Futtersorten, abgestimmt auf Deinen Pudel, ausprobieren?
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Was ist BARF-Ernährung?

BARFen beim Pudel
Das BARFen ist bei einigen Pudel Besitzern sehr beliebt.

Die BARF-Ernährung orientiert sich an den Fressgewohnheiten wildlebender Fleischfresser wie Wölfen. Ursprünglich wurde diese Ernährungsform für Haushunde entwickelt, wird aber mittlerweile auch bei Katzen angewendet.

Bei der “Biologisch artgerechten Rohfütterung” (BARF) werden unbearbeitete, natürliche und rohe Nahrungsmittel gefüttert, die dem Ursprung des Hundes entsprechen.

Alle Zutaten (Fleisch, Innereien, Getreide, Gemüse, usw.) werden dabei in ihrer natürlichen Form und roh verarbeitet.

Viele Haustierbesitzer schwören auf rohes Fleisch, allerdings sollte sichergestellt werden, dass dieses frisch ist und keine Parasiten enthält, wie es zum Beispiel häufig bei Wild vorkommt.

Rohes Schweinefleisch, dazu zählen auch Schweine-Innereien und Rohwurst vom Schwein, ist für Hunde und Katzen tabu, da dieses den Aujeszky-Virus enthalten kann.

Dieser Virus ist für den Menschen ungefährlich, kann bei Hunden und Katzen allerdings zu Tollwut-ähnlichen Symptomen führen (Pseudowut).

Viele Ernährungswissenschaftler stehen der BARF-Fütterung kritisch gegenüber, da dabei häufiger Krankheiten wie Toxoplasmose oder Neosporose durch im rohen Fleisch befindliche Einzeller, Bakterien oder Viren übertragen werden.

Zudem befürchten sie eine Mangelernährung des Hundes, vor allem mit den Nährstoffen Calcium, Zink, Kupfer, Iod, Vitamin D und A. Der Ernährungsplan und die täglichen Rationen müssen bei dieser Methode daher besonders abgestimmt werden. Fragen Sie am besten Ihren Tierarzt.

Wo kann ich mich über das BARFen informieren?

BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter Mehr Infos…

Einen guten Überblick über das BARFen gibt diese kleine Broschüre zu einem günstigen Preis:

Mit Tabellen, Ernährungspläne, Literatur- und Linktipps. Inhalt: – Vorwort – Zur Ernährung des Hundes – Praktische Fütterung mit BARF – Fasten – Ernährungspläne – Futtermittelliste – Fleisch und Knochen – Gemüse und Obst – Getreide – Milchprodukte – Öle und Fette – Kräuter – Sonstige Futtermittel – Wasser – Nahrungsergänzung – muss das sein? – Vitamine – Mineralien – Umstellen auf BARF – Entgiftung? – Parasiten – Noch offene Fragen – Für die Taschenrechner-Fütterer – Bezugsquellen – Weitere Infos zu B.A.R.F. – Literaturempfehlungen

Mehr Infos zum BARFen hier.

Woran Sie erkennen, dass Ihr Pudel normalgewichtig ist

Bei normalgewichtigen Pudeln sollten Sie, wenn Sie von oben auf den Hund schauen, eine schöne Taille erkennen können.

Durch leichten Druck sollten sie auch die Rippen spüren können. Zeichnen sich die Rippen unter dem Fell ab, d. h. wenn sie die Rippen mit bloßem Auge sehen können, ist Ihr Pudel zu dünn.

 

Frisches Trinkwasser rund um die Uhr!

Ihr Pudel sollte rund um die Uhr frisches Trinkwasser zur Verfügung haben. Füllen Sie den Napf dabei nicht einfach nur auf, sondern reinigen Sie generell Futter- und Trinknäpfe täglich mit heißem Wasser.

Hunde, die Trockenfutter bekommen, haben einen höheren Flüssigkeitsbedarf, als solche, die gebarft werden oder Nassfutter aus der Dose fressen. Bei trinkfaulen Hunden kann das Trockenfutter etwas angefeuchtet werden, ehe Sie es servieren. Einige Vierbeiner nehmen einen Trinkbrunnen sehr gut an und löschen ihren Durst dort mehr, als am gewöhnlichen Napf.

Im Sommer mögen viele Hunde ihr Wasser hingegen leicht gekühlt. Ein paar Eiswürfel im Napf sorgen für eine erfrischende Trinkpause. Wer im Sommer viel mit seinem Pudel draußen ist und lange Touren oder Spaziergänge macht, sollte einen faltbaren Wassernapf und eine Flasche Wasser stets bei sich haben.

 

Die Ernährung von alten und kastrierten Hunden

Alte und kastrierte Hunde haben eines gemeinsam: Sie bewegen sich oftmals nicht mehr so viel und werden ein wenig träge. Während dies bei Hundesenioren aufs Alter zurückzuführen ist, greift eine Kastration in den Hormonhaushalt des Vierbeiners ein und macht viele Hunde generell etwas gemütlicher.

Bewegt sich der Pudel allerdings weniger, langt aber am Napf noch genauso gern zu wie früher, ist Übergewicht beinahe vorprogrammiert. Hier gibt es spezielle Futtermittel, die auf die Bedürfnisse von alten oder kastrierten Hunden zugeschnitten sind. Sie enthalten bei gleicher Futtermenge oft weniger Kalorien und das Seniorenfutter hat zudem mehr Ballaststoffe, um eine träge Verdauung in Gang zu bringen.

Wichtig bei Senioren: 

  • Auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten!
  • Futterbrocken können oft nur schwer gekaut werden, darum besser einweichen.
  • Verfüttern Sie keine großen Knochen. Die Folge könnten Verstopfungen sein oder das Nagen beschädigt die alten Zähne.

 

Wie stelle ich meinen Pudel auf ein anderes Futter um?

Möchten Sie eine andere Marke füttern oder gar auf eine komplett andere Fütterungsart umstellen, sollten Sie langsam vorgehen. Zwar vertragen viele ausgewachsene Hunde eine abrupte Änderung recht gut, doch nicht wenige Vierbeiner reagieren mit Verdauungsproblemen, Durchfall und dergleichen, wenn plötzlich anderes Futter im Napf landet. Dies gilt ganz besonders für Welpen.

Gründe für ein anderes Futter sind beispielsweise:

  • Der Hund erhält Spezialfutter aufgrund von Krankheit oder Kastration.
  • Der Hund muss Diät halten wegen Übergewicht.
  • Es erfolgt eine Umstellung von Welpen- auf Erwachsenenfutter.
  • Der Pudel bekommt Seniorenkost.
  • Sie müssen eine Ausschlussdiät halten, damit der Grund für eine Futterallergie gefunden wird.
  • Sie persönlich bevorzugen eine bestimmte Fütterungsart oder Marke.

Reduzieren Sie also die Menge des gewohnten Futters und geben Sie etwas des neuen Futters hinzu. Erhöhen Sie nach und nach die Menge des neuen Futters. So wird der Stoffwechsel schonend auf das neue Futter umgestellt. Nach einigen Tagen sollte schließlich nur noch das neue Fressen im Napf landen.

Wechseln Sie von Nass- auf Trockenfutter, darf die Umstellung sogar 2-3 Wochen dauern. Schließlich hat der Verdauungstrakt bei den harten Futterbrocken deutlich mehr Arbeit und benötigt mehr Flüssigkeit zur Verdauung.

 

Warum frisst mein Pudel Gras?

Dieses Verhalten haben wohl die allermeisten Hundebesitzer schon einmal bei Ihren Vierbeinern gesehen und in den seltensten Fällen ist das Knabbern am Gras ein Grund zur Sorge.

Wurde früher noch ein Nährstoffmangel als Ursache angegeben, ist diese Tatsache heute widerlegt. Einigen Hunden schmeckt scheinbar der ungewöhnlich Knabberspaß und die Ballaststoffe im Gras bringen zusätzlich die Verdauung in Schwung.

Meistens stecken jedoch Verdauungsprobleme dahinter und der Pudel frisst Blätter, Gras und Halme, weil er einen verstimmten Magen hat. Die Grashalme lösen dabei nach einige Zeit Brechreiz aus, der Hund übergibt sich und fühlt sich danach meist deutlich besser.

Ist Ihr Pudel danach also wieder ganz der Alte, sollten Sie es dabei belassen. Frisst er aber auffällig häufig Gras, übergibt sich oft oder würgt ohne, dass etwas kommt, sollten Sie besser einen Tierarzt konsultieren.

 

Igitt, mein Pudel frisst Kot

Dies ist eine wirklich ekelige Angewohnheit einiger Hunde und zudem sehr unhygienisch. Immerhin schlecken viele Vierbeiner ihre Besitzer ab oder schlafen sogar bei ihnen im Bett. Kinder, die noch kein eigenes Hygienebewusstsein haben, sind in besonderer Weise durch die Koprophagie (Fachausdruck) des Hundes gefährdet, denn durch unzureichendes Händewaschen können Keime, Parasiten und Bakterien schnell übertragen werden.

Die Fachwelt ist sich uneinig, warum einige Vierbeiner dazu neigen, den Kot von Artgenossen, fremden Tieren oder auch Menschen zu vertilgen. Es gibt jedoch Erklärungsansätze:

  • In der Wurfkiste frisst die Hündin den Kot der Welpen, um diese und die Umgebung sauber zu halten.
  • Welpen erforschen ihre Umwelt mit allen Sinnen, also auch mit dem Maul. Da wird auch schon mal der Kot „untersucht“ und erkundet.
  • Geschmacksverstärker sorgen scheinbar dafür, dass selbst das verdaute Futter noch ansprechend riecht.
  • Ausgehungerte Vierbeiner fressen Kot aus lauter Verzweiflung und Hunger.
  • Duftnoten von fremden Tieren/Hunden sollen aus dem Revier entfernt werden.
  • Es ist eine erworbene oder antrainierte Verhaltensweise. Herrchen oder Frauchen regen sich beispielsweise über diese Unart auf und schenken Ihrem Vierbeiner gleichzeitig ihre volle Aufmerksamkeit.
  • Ernährungsmängel und Krankheiten können dieses Verhalten auslösen.

Was kann ich tun, um meinen Pudel das abzugewöhnen?

  • Trainieren Sie Abbruchsignale wie „Aus“!
  • Verleiden Sie Ihrem Hund das zweifelhafte „Vergnügen“, indem Sie Chili- oder Tabascosoße in den Kot mischen.
  • Halten Sie Ihren Pudel an kurzer Leine, damit Sie schneller reagieren können.
  • Der Hund muss einen Maulkorb tragen.
  • Beschäftigen Sie sich vermehrt mit Ihrem Hund. Manchmal ist Koprophagie ein Zeichen dafür, dass der Vierbeiner Ihre Aufmerksamkeit möchte.

 

Welche Lebensmittel nicht für den Pudel geeignet sind

Schokolade als Leckerlie
Schokolade als Leckerlie ist für den Pudel absolut tabu!

Geben Sie Ihrem Pudel keine Tischabfälle, da diese oft zu strak gewürzt sind und Zutaten enthalten können, die sogar giftig für den kleinen Vierbeiner sind. Zu den für Pudel giftigen Nahrungsmitteln zählen
Zwiebeln, Knoblauch, Trauben oder Schokolade.

Auch Knochen können eine Gefahr darstellen, da sie beim Kauen zersplittern und im schlimmsten Fall zu Erstickung führen.

Denken Sie immer daran, dass Ihr Pudel kein Mensch und auch nicht Ihr Abfalleimer ist.

Hier einige ungeeignete und gefährliche Lebensmittel für den Pudel:

  • Süßigkeiten
  • Schokolade und Kakao
  • Kaffee / Alkohol
  • Zwiebeln / Knoblauch / Chili / Peperoni
  • Gekochte, gebratene oder gegrillte Knochen
  • Rohre Kartoffel und rohe Kohlsorten
  • Avocado
  • Kerne und Steine von Obst
  • Rohes Schweinefleisch (kann das gefährliche Aujeszky-Virus enthalten, das Pseudowut auslösen kann.
  • Kuhmilch (kann starken Durchfall auslösen)
  • Gewürzte/scharfe Speisen
  • Weintrauben / Rosinen

 

Was bekommt Ihr Pudel zu fressen? Mit welchem Futter haben Sie gute Erfahrungen gemacht? Schreiben Sie einen Kommentar!

 

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Unser Pudel ist ein Jahr alt. Beim Fressen ist er sehr heikel. Erbricht zurzeit am Abend kurz nach der Fütterung.Am morgen kein Problem.Hat trocken Futter mit ganz wenig Nassfutter. Er richt auch etwas streng.

  2. Hey zusammen,
    Super interessanter Artikel von euch. Unser Pudel Manni ist 1,5 Jahre alt. Er hatte anfangs auch stark mit seiner Ernährung zu kämpfen, weil ihn die Züchterin wohl komplett Barf ernährt hat und er andere Nahrung nur noch schwer vertragen hat. Da wir aber hin und wieder Trockenfutter einbauen wollten, mussten wir ihn erst wieder daran gewöhnen. Haben dann auch einige Anbieter ausprobiert, auch die von euch genannten Wolfsblut, Animonda und Rinti. Wir haben aber auch eine gute Erfahrung mit Hundefutter von Bestesfutter gemacht, hier stimmt zumindest für unseren Manni die Zusammensetzung aus Kohlenhydraten, Proteinen und Vitaminen. Aber das ist ja auch bei jedem Hund ein bisschen anders. Könnt ihr gerne mal ausprobieren.

    Grüße Sven

    1. Hallo Sven!

      Danke für das Lob!

      Stimmt, wenn von BARF auf Trockenfutter umgestellt wird, kann dies einige Zeit dauern. Der Verdauungstrakt muss erst lernen, mit der trockenen Nahrung umzugehen und diese zu verarbeiten.

      Prima, dass Sie nach ein wenig Hin und Her ein Futter gefunden haben, mit dem es Ihrem Manni gut geht. Danke für den Tipp!

      Beste Grüße,
      Vanessa

  3. Hallo, Mein kleiner Zwergpudel Lenny ist jetzt 10 Monate alt, und er mäckelt sehr mit dem Futter, ich habe schon so viel ausprobiert aber er schnuppert nur und er weg! Er wiegt gerade mal 3,400 g ist das zu wenig oder ist es ein gutes gewicht?? Der Tierarzt hat ihn untersucht und er ist Kern gesund. Wer kann mir helfen??

    LG Tatjana

    1. Hallo Tatjana!

      Dein Hund liegt für einen Zwergpudel im Normbereich. Ein Zwergpudel sollte zwischen 3-6 kg wiegen. Das Gewicht sollte natürlich immer auch im Verhältnis zur Größe gesehen werden. Wenn der Tierarzt sagt, Lenny ist kerngesund, dann würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Mäkelige Esser gibt es sicherlich in jeder Rasse. Aber es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert 😉

      Schaue mal bei uns unter dem Punkt „Ernährung und Futter“. Dort geben wir Futterempfehlungen. Vielleicht mag es Lenny ja:

      https://www.mypudel.de/pudel-ernaehrung/

      Du kannst auch den kostenloses Futtercheck machen und Dir Proben zuschicken lassen:

      https://www.mypudel.de/futterproben-pudel/

      Womöglich wäre ja BARF eine Alternative für Euch? Bei leckerer Rohkost können die wenigsten Vierbeiner widerstehen und es ist oft nicht teurer als Trocken- oder Nassfutter.

      Wir wünschen Lenny wieder einen guten Appetit,
      Team MyPudel.de

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