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Ernährung und Haltung- So bleibt Dein Pudel gesund


Pudel gehören nicht zu einer Rasse, die zu Übergewicht neigt. Allerdings gibt es auch bei Pudeln einige Faktoren, die Übergewicht begünstigen.

Z. B. kommt es oft bei kastrierten Hunden durch die hormonelle Umstellung oder bei älteren Tieren, aufgrund von Bewegungsmangel, zu Übergewicht.

Auch falsche Haltung und Überfütterung begünstigen eine Gewichtszunahme.

Wie Du Deinen Pudelwelpen richtig fütterst

Welpenfutter Pudel
Welpen benötigen ein spezielles Welpenfutter. Am besten Du übernimmst erst mal das Futter vom Züchter.

Pudel benötigen im Welpenalter ein speziell zusammengesetztes und abgestimmtes Futter, damit sie gesund heranwachsen können.

Das Welpenfutter sollte alle wichtigen Nährstoffe wie Eiweiß, Fettsäuren, Mineralstoffe, Kohlehydrate, Vitamine und Ballaststoffe enthalten.

Füttere zunächst das gleiche Futter, das er auch beim Züchter erhalten hat. Die Umstellung auf ein anderes Futter sollte in kleinen Schritten vollzogen werden, da der Magen noch sehr empfindlich reagiert und es evtl. zu Durchfall kommen kann.

Nassfutter enthält oft zu viel Eiweiß, was den kleinen Pudelmagen überstrapazieren kann und ist daher nicht als Alleinfutter geeignet.

Am besten Du mischst Trocken- und Nassfutter, das für Welpen geeignet ist. Achte darauf, dass die Trockenfutter-Stücke nicht zu groß sind, da die Welpen kleine Brocken besser fressen können.

Auch die Zusammensetzung der Nährstoffe und die Futtermenge müssen dabei berücksichtigt werden. Die Informationen dazu erhälst Du auf der Verpackung, beim Züchter, Hersteller oder Tierarzt.

In den ersten drei bis fünf Monaten fütterst Du den Kleinen drei- bis viermal täglich. Danach kannst Du die Fütterungen langsam auf ein- bis zweimal pro Tag reduzieren.

Nach einem Jahr kannst Du zudem langsam auf Erwachsenen-Futter umstellen. Tipps dazu erhälst Du im Fachhandel.

Unbedingt solltest Du darauf verzichten, den Welpen vom Tisch zu füttern, da er viele unserer gewürzten Speisen absolut nicht verträgt.


Futterproben Pudel
Welches Futter für den Pudel?

Was sind die Vorteile von Trockenfutter?

  • Vorratshaltung von großen Säcken möglich
  • Leichte Lagerung
  • Wenig oder dezenter Eigengeruch
  • Reste lassen sich problemlos beseitigen
  • Hoher Energiegehalt, darum sind geringere Futtermengen ausreichend
  • Oft etwas kostengünstiger als Nassfutter
  • Leicht portionierbar
  • Als Belohnungs- oder Trainingshappen einsetzbar
  • Als Proviant für Reisen oder Ausflüge mit dem Hund geeignet
  • Weniger Verpackungsmaterialien (umweltfreundlicher) im Vergleich zu Dosen und Co.
  • Kleinere Mengen machen den Pudel bereits satt

Gibt es Nachteile bei Trockenfutter?

  • Wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker eingesetzt werden
  • Gesteigerter Flüssigkeitsbedarf nach dem Fressen. Nachteilig bei ohnehin schon trinkfaulen Hunden.
  • Konservierungsstoffe häufig enthalten
  • Für Senioren, Hunde mit Zahnproblemen und Welpen oft schwieriger zu kauen.
  • Unter Umständen frisst der Pudel mehr Trockenfutter, als er braucht, da ein Sättigungsgefühl oft erst verzögert eintritt, nämlich wenn die Brocken im Magen aufquellen.
  • Kennzeichnung von Inhaltsstoffen lässt oft zu wünschen übrig
  • Vermehrter Kotabsatz bei vielen Füllstoffen

Welches Trockenfutter ist für den Pudel zu empfehlen?

 

Trockenfutter für Pudel
Ein gutes Trockenfutter für Pudel: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten den Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Pudel mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

Infos zu Preisen und Packungsmengen auf Amazon.de (Partnerlink)


Die Vorteile von Nassfutter

  • Hat einen intensiveren Geschmack als Trockenfutter und wird darum oft bevorzugt. Gut bei appetitlosen oder fressunlustigen Hunden
  • Wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt des Hundes aus, besonders bei trinkfaulen Vierbeinern
  • Matschige, weiche Konsistenz kann auch von kranken und alten Hunden sowie Welpen gefressen werden
  • Größere Mengen können gefressen werden, ohne das gleich Übergewicht entsteht (weniger energiereiches Futter)
  • Problemlose Vorratshaltung möglich
  • Leichte Lagerung (gilt jedoch nicht für angebrochene Produkte, die zügig aufgebraucht werden sollten)

Welche Nachteile hat Nassfutter?

  • Viel Verpackungsmaterial ist wenig umweltfreundlich
  • Riecht manchmal streng
  • Reste neben dem Napf verkrusten schnell und sind weniger leicht zu entfernen
  • Viel Kotabsatz (je nach Qualität des Futters und der Menge an Füllstoffen)
  • Eindeutige Kennzeichnung von Zutaten fehlt manchmal
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc. teilweise enthalten

Welches Nassfutter ist für den Pudel zu empfehlen?

Nassfutter für Pudel
Gutes Nassfutter für Pudel: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten Deinen Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für den Pudel?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

Infos zu Preisen und Packungsmengen auf Amazon.de (Partnerlink)


Und was ist mit BARF?

Viele Infos wie Du Deinen Pudel barfen kannst findest Du hier (klick).


Wie Du Deinen erwachsenen Pudel richtig fütterst

Futter für Pudel
Je nach Größe, Alter und Bewegung benötigt der Pudel eine unterschiedliche Menge an geeignetem Futter.

Wie Du Deinen Pudel richtig fütterst, hängt vom Alter, Gewicht, seiner Aktivität und dem Gesundheitszustand ab. Geeignet sind sowohl Nass- als auch Trocken- und Frischfutter.

Allerdings bedenke beim Trockenfutter, dass es sehr viele Kohlehydrate enthält und im Gegensatz zum Nass- oder Frischfutter viel Energie bei geringer Masse bietet.

Wichtig ist, dass Du für Abwechslung sorgst und darauf achtest, dass Dein Pudel die Nährstoffe erhält, die er benötigt. Wenn Du viel Nassfutter fütterst, sorge dafür, dass er auch etwas zu kauen bekommt, also Kauknochen, Schweineohren usw.

Das hält die Zähne gesund und schützt vor Zahnstein. Gutes Hundefutter für Pudel erkennst Du an der ausgewogenen Zusammensetzung der Nährstoffe. Günstiges Trockenfutter enthält z. B. oft zu viele Kohlenhydrate.

Bei manchen Qualitätsanbietern im Internet kannst Du das Futter selbst zusammenstellen, indem auch Alter, Gewicht, Krankheiten usw. nach Deinen Angaben berücksichtigt werden.

Ziehst Du es vor, das Futter frisch zu zubereiten, achte auch hier auf Ausgewogenheit: Ideal ist eine Zusammensetzung aus Eiweißen, wie zum Beispiel in gekochtem Fleisch und Innereien, Kohlehydrate und Mineralstoffe wie beispielsweise in Getreideflocken oder Reis und Vitamine, die man unter anderem in geraspelten Möhren findet.


Kostenloser Futtercheck und Futterproben für Pudel

Bist Du unzufrieden mit Deinem aktuellen Hundefutter oder weißt Du nicht welches Hundefutter Du nehmen sollen? Möchtest Du einfach mal einige Futtersorten, abgestimmt auf Deinen Pudel, ausprobieren?
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Woran Du erkennst, dass Dein Pudel normalgewichtig ist

Bei normalgewichtigen Pudeln solltest Du, wenn Du von oben auf den Hund schaust, eine schöne Taille erkennen können.

Durch leichten Druck solltest Du auch die Rippen spüren können. Zeichnen sich die Rippen unter dem Fell ab, d. h. wenn Du die Rippen mit bloßem Auge sehen kannst, ist Dein Pudel zu dünn. Du kannst die Fütterungsmenge also nach oben korrigieren oder bringst Deinen Hund zum Tierarzt, um Erkrankungen (Parasitenbefall o.Ä.) auszuschließen.


Frisches Trinkwasser rund um die Uhr!

Dein Pudel sollte rund um die Uhr frisches Trinkwasser zur Verfügung haben. Fülle den Napf dabei nicht einfach nur auf, sondern reinige generell Futter- und Trinknäpfe täglich mit heißem Wasser.

Hunde, die Trockenfutter bekommen, haben einen höheren Flüssigkeitsbedarf, als Pudel, die gebarft werden oder Nassfutter aus der Dose fressen. Bei trinkfaulen Hunden kann das Trockenfutter etwas angefeuchtet werden, ehe Du es servierst. Einige Vierbeiner nehmen einen Trinkbrunnen sehr gut an und löschen ihren Durst dort mehr, als am gewöhnlichen Napf.

Im Sommer mögen viele Hunde ihr Wasser hingegen leicht gekühlt. Ein paar Eiswürfel im Napf sorgen für eine erfrischende Trinkpause. Wer im Sommer viel mit seinem Pudel draußen ist und lange Touren oder Spaziergänge macht, sollte einen faltbaren Wassernapf und eine Flasche Wasser stets bei sich haben.


Die Ernährung von alten und kastrierten Hunden

Alte und kastrierte Hunde haben eines gemeinsam: Sie bewegen sich oftmals nicht mehr so viel und werden ein wenig träge. Während dies bei Hundesenioren aufs Alter zurückzuführen ist, greift eine Kastration in den Hormonhaushalt des Vierbeiners ein und macht viele Hunde generell etwas gemütlicher.

Bewegt sich der Pudel allerdings weniger, langt aber am Napf noch genauso gern zu wie früher, ist Übergewicht beinahe vorprogrammiert. Hier gibt es spezielle Futtermittel, die auf die Bedürfnisse von alten oder kastrierten Hunden zugeschnitten sind. Sie enthalten bei gleicher Futtermenge oft weniger Kalorien und das Seniorenfutter hat zudem mehr Ballaststoffe, um eine träge Verdauung in Gang zu bringen.

Wichtig bei Senioren: 

  • Auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten!
  • Futterbrocken können oft nur schwer gekaut werden, darum besser einweichen.
  • Verfüttere keine großen Knochen. Die Folge könnten Verstopfungen sein oder das Nagen beschädigt die alten Zähne.

Wie stelle ich meinen Pudel auf ein anderes Futter um?

Möchtest Du eine andere Marke füttern oder gar auf eine komplett andere Fütterungsart umstellen, solltest Du langsam vorgehen. Zwar vertragen viele ausgewachsene Hunde eine abrupte Änderung recht gut, doch nicht wenige Vierbeiner reagieren mit Verdauungsproblemen, Durchfall und dergleichen, wenn plötzlich anderes Futter im Napf landet. Dies gilt ganz besonders für Welpen.

Gründe für ein anderes Futter sind beispielsweise:

  • Der Hund erhält Spezialfutter aufgrund von Krankheit oder Kastration.
  • Der Hund muss Diät halten wegen Übergewicht.
  • Es erfolgt eine Umstellung von Welpen- auf Erwachsenenfutter.
  • Der Pudel bekommt Seniorenkost.
  • Du musst eine Ausschlussdiät halten, damit der Grund für eine Futterallergie gefunden wird.
  • Du persönlich bevorzugst eine bestimmte Fütterungsart oder Marke.

Reduziere also die Menge des gewohnten Futters und gebe etwas des neuen Futters hinzu. Erhöhe nach und nach die Menge des neuen Futters. So wird der Stoffwechsel schonend auf das neue Futter umgestellt. Nach einigen Tagen sollte schließlich nur noch das neue Fressen im Napf landen.

Wechselst Du von Nass- auf Trockenfutter, darf die Umstellung sogar 2-3 Wochen dauern. Schließlich hat der Verdauungstrakt bei den harten Futterbrocken deutlich mehr Arbeit und benötigt mehr Flüssigkeit zur Verdauung.


Warum frisst mein Pudel Gras?

Dieses Verhalten haben wohl die allermeisten Hundebesitzer schon einmal bei ihren Vierbeinern gesehen und in den seltensten Fällen ist das Knabbern am Gras ein Grund zur Sorge.

Wurde früher noch ein Nährstoffmangel als Ursache angegeben, ist diese Tatsache heute widerlegt. Einigen Hunden schmeckt scheinbar der ungewöhnlich Knabberspaß und die Ballaststoffe im Gras bringen zusätzlich die Verdauung in Schwung.

Meistens stecken jedoch Verdauungsprobleme dahinter und der Pudel frisst Blätter, Gras und Halme, weil er einen verstimmten Magen hat. Die Grashalme lösen dabei nach einige Zeit Brechreiz aus, der Hund übergibt sich und fühlt sich danach meist deutlich besser.

Ist Dein Pudel danach also wieder ganz der Alte, solltest Du es dabei belassen. Frisst er aber auffällig häufig Gras, übergibt sich oft oder würgt ohne, dass etwas kommt, solltest Du besser einen Tierarzt konsultieren.

 

Igitt, mein Pudel frisst Kot

Dies ist eine wirklich ekelige Angewohnheit einiger Hunde und zudem sehr unhygienisch. Immerhin schlecken viele Vierbeiner ihre Besitzer ab oder schlafen sogar bei ihnen im Bett. Kinder, die noch kein eigenes Hygienebewusstsein haben, sind in besonderer Weise durch die Koprophagie (Fachausdruck) des Hundes gefährdet, denn durch unzureichendes Händewaschen können Keime, Parasiten und Bakterien schnell übertragen werden.

Die Fachwelt ist sich uneinig, warum einige Vierbeiner dazu neigen, den Kot von Artgenossen, fremden Tieren oder auch Menschen zu vertilgen. Es gibt jedoch Erklärungsansätze:

  • In der Wurfkiste frisst die Hündin den Kot der Welpen, um diese und die Umgebung sauber zu halten.
  • Welpen erforschen ihre Umwelt mit allen Sinnen, also auch mit dem Maul. Da wird auch schon mal der Kot „untersucht“ und erkundet.
  • Geschmacksverstärker sorgen scheinbar dafür, dass selbst das verdaute Futter noch ansprechend riecht.
  • Ausgehungerte Vierbeiner fressen Kot aus lauter Verzweiflung und Hunger.
  • Duftnoten von fremden Tieren/Hunden sollen aus dem Revier entfernt werden.
  • Es ist eine erworbene oder antrainierte Verhaltensweise. Herrchen oder Frauchen regen sich beispielsweise über diese Unart auf und schenken ihrem Vierbeiner gleichzeitig ihre volle Aufmerksamkeit.
  • Ernährungsmängel und Krankheiten können dieses Verhalten auslösen.

Was kann ich tun, um meinen Pudel das abzugewöhnen?

  • Trainiert Abbruchsignale wie „Aus“!
  • Verleide Deinem Hund das zweifelhafte „Vergnügen“, indem Du ein klein wenig Chili- oder Tabascosoße in den Kot mischst.
  • Halte Deinen Pudel an kurzer Leine, damit Du schneller reagieren kannst.
  • Der Hund muss einen Maulkorb tragen.
  • Beschäftige Dich vermehrt mit Deinem Hund. Manchmal ist Koprophagie ein Zeichen dafür, dass der Vierbeiner Deine Aufmerksamkeit möchte.

Welche Lebensmittel nicht für den Pudel geeignet sind

Schokolade als Leckerlie
Schokolade als Leckerlie ist für den Pudel absolut tabu!

Gib Deinem Pudel keine Tischabfälle, da diese oft zu stark gewürzt sind und Zutaten enthalten können, die sogar giftig für den kleinen Vierbeiner sind. Zu den für Pudel giftigen Nahrungsmitteln zählen
Zwiebeln, Knoblauch, Trauben oder Schokolade.

Auch Knochen können eine Gefahr darstellen, da sie beim Kauen zersplittern und im schlimmsten Fall zu Erstickung führen.

Denke immer daran, dass Dein Pudel kein Mensch und auch nicht Dein Abfalleimer ist.

Hier einige ungeeignete und gefährliche Lebensmittel für den Pudel:

  • Süßigkeiten
  • Schokolade und Kakao
  • Kaffee / Alkohol
  • Zwiebeln / Knoblauch / Chili / Peperoni
  • Gekochte, gebratene oder gegrillte Knochen
  • Rohre Kartoffel und rohe Kohlsorten
  • Avocado
  • Kerne und Steine von Obst
  • Rohes Schweinefleisch (kann das gefährliche Aujeszky-Virus enthalten, das Pseudowut auslösen kann.
  • Kuhmilch (kann starken Durchfall auslösen)
  • Gewürzte/scharfe Speisen
  • Weintrauben / Rosinen

 

Was bekommt Dein Pudel zu fressen? Mit welchem Futter hast Du gute Erfahrungen gemacht? Schreibe einen Kommentar!

 

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Tatjana Schmitz

    Hallo, Mein kleiner Zwergpudel Lenny ist jetzt 10 Monate alt, und er mäckelt sehr mit dem Futter, ich habe schon so viel ausprobiert aber er schnuppert nur und er weg! Er wiegt gerade mal 3,400 g ist das zu wenig oder ist es ein gutes gewicht?? Der Tierarzt hat ihn untersucht und er ist Kern gesund. Wer kann mir helfen??

    LG Tatjana

    1. myPudel.de

      Hallo Tatjana!

      Dein Hund liegt für einen Zwergpudel im Normbereich. Ein Zwergpudel sollte zwischen 3-6 kg wiegen. Das Gewicht sollte natürlich immer auch im Verhältnis zur Größe gesehen werden. Wenn der Tierarzt sagt, Lenny ist kerngesund, dann würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Mäkelige Esser gibt es sicherlich in jeder Rasse. Aber es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert 😉

      Schaue mal bei uns unter dem Punkt „Ernährung und Futter“. Dort geben wir Futterempfehlungen. Vielleicht mag es Lenny ja:

      https://www.mypudel.de/pudel-ernaehrung/

      Du kannst auch den kostenloses Futtercheck machen und Dir Proben zuschicken lassen:

      https://www.mypudel.de/futterproben-pudel/

      Womöglich wäre ja BARF eine Alternative für Euch? Bei leckerer Rohkost können die wenigsten Vierbeiner widerstehen und es ist oft nicht teurer als Trocken- oder Nassfutter.

      Wir wünschen Lenny wieder einen guten Appetit,
      Team MyPudel.de

  2. Claudia Vogt

    Ihr schreibt, dass Nassfutter zu viel Eiweiß enthält und der Pudel mit Bauchweh antwortet. Habt ihr die Erfahrung auch mit älteren oder erwachsenen Großpudeln gemacht?
    Ich habe den Verdacht bei meinem Großen. Bloß, was füttert man dann?
    Wenig Eiweiß heißt doch dann wenig Fleisch, oder?
    Grüße und vielen Dank für ein Feedback!

    1. myPudel.de

      Hallo Claudia!

      Bauchweh kann sehr viele Ursachen haben. Das Futter ist nur eine davon. Tatsächlich ist proteinarmes Futter eigentlich nur angeraten, wenn es sich um einen nierenkranken Hund handelt oder es Probleme mit der Leber gibt. Auch bei Welpen kann eine eiweißreduzierte Ernährung angeraten sein, wenn dieser zu schnell wächst und es dadurch Probleme mit dem Bewegungsapparat gibt. Dies ist oft bei großen Rassen der Fall. Hier ist ein schnelles Wachstum manchmal schlecht für Gelenke und Knochen.
      Normalerweise haben Welpen aber eigentlich einen erhöhten Eiweißbedarf als erwaschsene Hunde, da sie ja erst noch Muskeln, Knochen usw. aufbauen müssen.

      Ich bin allerdings kein Ernährungsexperte und ein Futter empfehlen, dass deinem Pudel helfen könnte, kann ich nicht. Ich würde sowieso nicht auf ein Light-Futter oder Futter mit wenig Rohprotein umstellen, ohne einen Tierarzt gefragt zu haben, der sich Deinen Pudel einmal ansieht. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass Protein aus hochwertigen Quellen stammen sollte. Es gibt tierisches und pflanzlichen Protein. Tierische Quellen und vor allem Muskelfleisch sind gut. Schlachtabfälle hingegen weniger. Vorsicht also, wenn nur Huhn, Lamm etc. angegeben ist und nicht explizit „Fleisch“ deklariert ist.
      Besprich die Fütterungsart mit einem Tierarzt Deines Vertrauens und/oder frage zusätzlich in einem Pudelforum nach. Folgende können wir empfehlen:

      http://www.pudelforum.de

      pudel.forumprofi.de

      http://www.pudelboard.de

      Guten Appetit deinem Pudel und hoffentlich bald ohne Bauchweh.
      Vanessa

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