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Die Erziehung beginnt im Welpenalter


Zieht ein junger Pudel im Haushalt ein, sollte umgehend mit der Erziehung des Tieres begonnen werden.

Durch die hohe Intelligenz dieser Rasse, versteht der Welpe sehr schnell, was von ihm gefordert wird.

Die Konsequenz der erziehenden Person ist Voraussetzung für den Erfolg bei der Erziehung.

Das Tier muss grundsätzlich mit seinem Namen angesprochen werden, da Jungtiere am schnellsten darauf reagieren.

Rufen Sie ihren Hund ruhig auch einmal zwischendurch zu sich, sobald er auf seinen Namen reagiert, sollte er ausgiebig gelobt und belohnt werden.


Welpen Erziehung: Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. Plus Junghund-Training vom 5. bis 12. Monat

Buch Welpen Erziehung
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Ein Muss für jeden neuen Welpen Besitzer:
8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findet man wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
Welpensprache verstehen lernen.

Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung „Platz“ lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung „Sitz“ vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man „fertig“ ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

Absolute Kauf-Empfehlung für neue Hundebesitzer!

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Die Orientierungsphase des Pudels

Pudel Erziehung mit Spaß
Die Pudel Erziehung macht nicht nur dem Pudel Spaß!

Am Einzugstag des Pudels ist eine gewisse Scheu vollkommen normal, Sie sollten das Tier zunächst in Ruhe seine neue Umgebung erkunden lassen. Ideal eignet sich ein Wochenende für den Einzug des Tieres, denn dann ist die Familie anwesend und der Hund kann sich mit allen Mitgliedern bekannt machen.

Doch auch in der Orientierungsphase ist es wichtig, dass der Hund bereits seine Grenzen kennenlernt. Tobt er zu aktiv herum, kratzt oder beißt in Möbelstücke und verunreinigt Gegenstände, müssen Sie ihn mit einer lauten Zurechtweisung darauf hinweisen, dass Sie dieses Verhalten nicht dulden.

In der Pudelerziehung sollten Sie keine Schläge anwenden, egal wie schlimm die Untat Ihres Hundes ist. Eine scharf ausgesprochene Verwarnung wird sich viel deutlicher in der Erinnerung Ihres Hundes einprägen.

Der Mensch als Führungsperson

Pudel Erziehung
Der Mensch nimmt (nicht nur) bei der Erziehung die Rolle einer Führungsperson ein.

Der Pudel muss von Anfang an lernen, dass Sie die Führung des Pudel übernehmen.

Hierfür ist neben einem Vertrauensverhältnis besonders Ihre Konsequenz erforderlich.

Wenn es dem Tier z. B. verboten ist, Ihre Schuhe als Spielzeug zu verwenden, dürfen Sie in keiner Situation eine Ausnahme machen.

Auch andere Familienmitglieder sollten sich im Umgang mit dem Tier stets an die Regeln halten, denn der ständige Wechsel zwischen erlaubten und verbotenen Tätigkeiten sorgt für Verwirrung beim Pudel.

Ein junges Tier ist sehr aktiv, es wird seine Grenzen austesten und sich nicht von Anfang an nahtlos unterordnen.

Jetzt sind Sie gefragt, denn Sie brauchen nicht nur eine Menge Geduld, sondern auch genug Einfühlungsvermögen, um Ihren Pudel wirklich zu verstehen.

Viele Tiere verhalten sich in Situationen auffällig, wenn sie unzufrieden sind und Ihnen etwas mitteilen möchten. Versuchen Sie Situationen genau zu analysieren, wenn sich Ihr Pudel nicht an die vorgegebenen Regeln hält, vielleicht steckt eine veränderte Lebenssituation des Tieres dahinter.

Den Pudel stubenrein bekommen

Pudel Stubenrein bekommen
Pudel stubenrein bekommen: eine der wichtigsten Aufgaben wenn der Pudel neu in die Wohnung kommt.

Beim Kauf des Pudels ist das Tier in aller Regel an einen Platz im Haus gewöhnt, kann aber mit den täglichen Spaziergängen nicht viel anfangen.

Wenn Sie ihren Pudel aufmerksam beobachten, werden Sie schnell erkennen, wann der Stuhl- und Urindrang einsetzt. Meist wird das Tier unruhig, dreht sich suchend um die eigene Achse und positioniert sich dann, um sein Geschäft zu verrichten.

Schimpfen Sie nicht oder wenden veraltete Erziehungsmethoden wie z. B. Nase in den Urin tauchen an, sondern tragen Sie ihr Tier nach draußen, damit es sich dort entleeren kann.

Hat Ihr Pudel sich draußen erleichtert, sollten Sie ihn sehr aktiv loben, ihm eine Belohnung zukommen lassen und ihm signalisieren, dass Sie sehr zufrieden sind.

Der Hund gewöhnt sich schnell daran und wird Ihnen irgendwann von selbst signalisieren, wenn er nach draußen muss.

Kommandos für den Pudel

Kommandos spielen in der Pudelerziehung eine wichtige Rolle, denn nur wenn die gängigsten Befehle automatisch befolgt werden, ist das Zusammenleben mit dem Tier entspannt.

Pudel Leckerlie
Für ein Leckerlie macht der Pudel fast alles.

Um den jungen Pudel zu trainieren, brauchen Sie nicht nur eine Menge Geduld, sondern auch eine Menge Leckerbissen als Belohnung.

Wenn Sie ihrem Tier z. B. das Kommando „Sitz“ beibringen möchten, müssen Sie dafür sorgen, dass der Hund sich freiwillig hinsetzt. Hier eignet sich ein Leckerbissen in Ihrer Hand, den Sie über den Kopf des Pudels heben.

Wenn er nach oben schaut, wird er sich irgendwann automatisch hinsetzen, um Sie besser im Auge zu haben. Genau in diesem Moment müssen Sie das Kommando „Sitz“ laut aussprechen und dem Hund seine Belohnung geben.

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Belohnung innerhalb von ein bis zwei Sekunden nach der Ausführung des Befehls gegeben wird, sonst kann der Hund keine Verbindung mehr dazu aufbauen.

Verbote und schwierige Kommandos

Auch andere Kommandos können auf diese Weise antrainiert werden. Wann immer der Hund einen von Ihnen ausgesprochenen Befehl befolgt hat, sollten Sie ihn sofort loben und ihm zu Beginn einen Leckerbissen reichen.

Nach einer Weile hat er das Kommando fest in seinen Gedanken abgespeichert und es ist keine Belohnung mehr notwendig, damit das Tier gehorcht.

Eine Ausnahme stellen die Kommandos „Aus“ und „Nein“ dar, hier kann eine sofortige Belohnung bei Unterbrechung einer Handlung dazu führen, dass das Tier sich für eine falsche Verhaltensweise gelobt sieht.

Doch einem jungen Pudel lassen sich auch diese Befehle problemlos beibringen. Hierfür benötigen Sie abermals einige Leckerbissen und viel Geduld. Legen Sie einen Snack für den Hund vor sich hin und rufen ihn.

Wenn er kommt und den Leckerbissen fressen möchte, nehmen Sie ihn weg und sagen laut „Nein“ oder „Aus“. Der Hund registriert dieses Verhalten und merkt sich, dass die Kommandos „Nein“ und „Aus“ etwas negatives bedeuten. Da junge Hunde schnell frustriert sind während dieser Übung, sollten Sie ihn zwischendurch auf „Sitz“ oder „Platz“ trainieren und ihn hierfür loben.

Lernen in der Hundeschule

Pudel Hundeschule Agility
In der Hundeschule kann der Hund neben den wichtigsten Verhaltensweisen auch an den Agility Hundesport herangeführt werden.

Neben der Erziehung zu Hause besteht für Sie und Ihren Pudel auch die Möglichkeit, in der örtlichen Hundeschule das richtige Verhalten für den Alltag zu trainieren.

Insbesondere wenn Sie noch keinen Pudel besessen haben und selbst unsicher sind, hinsichtlich den richtigen Erziehungsmethoden, können Sie in einer Hundeschule wichtige Dinge lernen.

Sie werden in den Lernprozess Ihres Hundes mit einbezogen, Übungen finden mit Ihnen gemeinsam statt, so dass Ihr Pudel Sie als Führungsperson akzeptieren wird. Doch eine Hundeschule bietet noch weitere Vorteile, hier lernen Sie nicht nur, wie der Hund auf Ihre Kommandos lernt, sondern auch wie Sie das Tier so beschäftigen können, dass es eine geistige Förderung dadurch erfährt.

Pudel sind besonders im Welpenalter sehr lernfähig, durch die Erziehung an einer Hundeschule werden Sie langfristig viel Freude mit Ihrem gut erzogenen Tier haben.

Der Pudel bleibt allein zu Haus

Pudel alleine zuhause lassen
Hunde mögen es nicht alleine zuhause zu sein. Sie müssen es aber trotzdem lernen damit der Hundebesitzer auch mal ohne Hund aus dem Haus kann.

Hunde sind ungern allein, sie fühlen sich oftmals unsicher, wenn ihr Besitzer das Haus verlässt. Einen jungen, aber auch einen älteren Pudel können Sie jedoch durchaus schrittweise an das Alleinsein gewöhnen.

Sie brauchen hierfür allerdings etwas Zeit, kaum ein Tier hat kein Problem damit, wenn es plötzlich acht Stunden täglich alleine sein muss. Sie sollten das Haus zunächst nur für einen kurzen Zeitraum verlassen und wenn sich das Tier daran gewöhnt hat, steigern Sie ihre Abwesenheitszeit immer weiter.

Bevor Sie gehen, sollte der Pudel einen Spaziergang hinter sich haben und gefüttert worden sein. Meist legt sich das Tier dann zu einem Nickerchen in sein Körbchen. Verabschieden Sie sich nicht von Ihrem Pudel, sondern gehen Sie einfach ohne weiteren Aufwand aus der Haustür.

Am ersten Übungstag reicht eine halbe Stunde vollkommen aus. Wenn Sie ins Haus zurückkehren, sollten Sie ihren Pudel weder begrüßen, noch direkt nach ihm sehen. Nehmen Sie einfach Ihre Alltagstätigkeiten wieder auf, so dass der Hund von selbst registriert, dass Sie das Haus verlassen und wiederkommen.

Bei einem Welpen kann es zudem hilfreich sein, gleich bei Einzug den Zugang zu einigen Räume des Hauses zu verwehren. Vielleicht darf er nicht ins Badezimmer, das Kinderzimmer oder die Küche. So wird es sehr schnell ganz normal für ihn, dass Sie hin und wieder für ein paar Augenblicke aus seinem Sichtfeld verschwinden.

Wenn Sie neugierig sind, was Ihr Welpe in Ihrer Abwesenheit so treibt, so können Sie eine Webcam benutzen, um ihn zu beobachten. Oder Sie verwenden eine spezielle Heimtierkamera, mit der Sie sogar mit Ihrem Vierbeiner reden können. Beides hat den Vorteil, dass Sie genau dann wieder nach Hause gehen können, wenn sich Ihr Hund niedergelegt hat, bzw. ruhig ist.

Machen Sie keinesfalls den Fehler und bleiben Sie vor der Haustüre stehen, wenn Sie schließlich außer Haus gehen und den Welpen fürs erste Mal alleine lassen. Wie jeder andere Hund auch, können Pudelkinder sehr gut hören und riechen. Ihr Welpe weiß demnach sehr genau, dass Sie noch auf der anderen Seite der Tür sind.

Wie lange kann mein Pudel alleine bleiben?

Wer eine Vollzeitstelle hat, fragt sich sicherlich vor der Anschaffung eines Hundes, ob er überhaupt genug Zeit für solch einen anspruchsvollen Vierbeiner hat. Und dies zu Recht. Ein Hund, der den ganzen Tag alleine zu Hause ist, wird früher oder später sehr unglücklich werden. Außerdem ist es sicherlich nicht angenehm, über einen langen Zeitraum einzuhalten.

Singles mit Ganztagsjobs sollten also entweder von einem Hundekauf absehen oder sicherstellen, dass tagsüber jemand nach dem Pudel sehen wird, ihn ggf. füttert, spazieren führt und mit ihm spielt. Im Idealfall können dies Familienmitglieder, Freunde oder auch Nachbarn übernehmen. Es gibt aber auch Hundetagesstätten und Gassi-Services, die solche Aufgaben gegen Bezahlung übernehmen und sich um Ihr Haustier kümmern.

Doch selbst wenn normalerweise immer jemand zu Hause ist, der sich um den Vierbeiner kümmert, wird es immer mal wieder Situationen geben, in denen der Pudel eine Weile alleine ausharren muss. Bei einer Feier vielleicht oder weil Sie zum Zahnarzt müssen. Darum sollte jeder Hund lernen, eine Weile allein das Zuhause zu hüten. So 4-5 Stunden sind absolut in Ordnung. In Ausnahmefälle sind auch 8-9 Stunden möglich, sollten aber nicht die Regel sein.

 

Grundlagen für die Pudelerziehung

1) Bleiben Sie ihrem Pudel gegenüber stets konsequent, Ausnahmen sorgen nur dafür, dass das Tier seine Sicherheit verliert.

2) Sorgen Sie für ein angenehmes Lernumfeld, auch die örtliche Hundeschule kann hier eine gute Adresse sein.

3) Haben Sie Geduld mit Ihrem Pudel, Erziehung ist ein Lernprozess, der nicht von Heute auf Morgen funktioniert.

4) Üben Sie auch bereits gelernte Kommandos und Tätigkeiten immer wieder, um sie im Gedächtnis zu verankern.

5) Bleiben Sie stets ruhig und gelassen, auch wenn Ihr Pudel wieder einmal nicht auf Sie hört. Aggressionen schädigen das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Tier nachhaltig.

6) Achten Sie auf die Verhaltensweisen Ihres Pudels und versuchen Sie stets, sich in Ihr Tier einzufühlen.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Pudel-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrem Pudel ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten können Sie immer und überall mit Ihrem Pudel clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box
Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Mein Pudel soll einen neuen Namen bekommen

Ein schöner Zeitvertreib bevor der Welpe in sein neues Zuhause einzieht, ist sicherlich die Namenssuche. Der Hundename sollte mit Bedacht ausgesucht werden, denn er wird Sie und Ihren Vierbeiner hoffentlich eine lange Zeit begleiten. Natürlich können Sie auch den Namen wählen, den Ihr Pudel vom Züchter bekommen hat. Der Anfangsbuchstabe des Namens gibt dabei Aufschluss darüber, aus welchem Wurf der Pudel stammt. Alle Welpen, die mit „A“ beginnen, sind aus dem allerersten Wurf der Zuchtstätte. Hunde mit „B“ aus dem zweiten Wurf und so weiter.

Wer sich vor Abholung des Welpen schon sicher ist, wie der kleine Racker einmal heißen soll, kann also den Züchter bitten, den Welpen möglichst oft so anzusprechen. Doch auch im neuen Zuhause ist eine Umgewöhnung sehr schnell und problemlos möglich. Sorgen Sie einfach dafür, dass Ihr Hund mit dem Namensklang etwas Positives verbindet.

Rufen Sie beispielsweise den Pudel und er sieht zu Ihnen, können Sie ein Leckerli werfen. Dies können Sie mehrmals über den Tag verteilt probieren. Ebenso ist es ratsam, den Namen vor einem Kommando zu nennen. So vermittelt der Name dem Hund „Achtung, jetzt bist du gefragt und musst aufpassen“. Denn genau dies möchten Sie: Der Name soll die Aufmerksamkeit des Hundes auf Ihre Person lenken und er sollte abwarten, was als Nächstes kommt.

Nicht nur Leckerchen können beim Namenstraining überzeugend sein. Sie können Ihren Pudel auch beim Namen nennen, wenn sein Futter bereitsteht oder Sie die Leine nehmen und eine Gassirunde drehen möchten. Hauptsache, es passiert nun etwas Spannendes oder Angenehmes.

Machen nicht den Fehler, den Namen zu benutzen, wenn Sie Ihren Hund tadeln wollen. So wird die positive Verknüpfung schnell wieder zerstört. Ebenso sollten Sie nicht immer und immer wieder rufen, wenn der Vierbeiner einmal so gar nicht auf seinen Namen reagieren möchte. Dies ist besonders in der Pubertät der Fall, wenn der Pudel seine Grenzen testet und auszuweiten versucht. Hier heißt es Ruhe bewahren uns später einen neuen Versuch starten.

 

Leinenführigkeit – So werden Spaziergänge entspannt

Sie werden viele Male am Tag mit Ihrem Pudel gassigehen und das jahrelang. Da sollten Spaziergänge doch entspannt und harmonisch verlaufen, oder? Ansonsten kann die gemeinsame Zeit draußen schnell anstrengend, peinlich und auch nervig werden. Dabei ist die Erziehung zur Leinenführigkeit keine Hexerei. Wer früh anfängt und einige Regeln einhält, bekommt einen zufriedenen und ruhigen Zeitgenossen an der Leine.

Ehe Sie den Pudel tatsächlich an die Leine nehmen, muss er diese und das Halsband oder auch Geschirr natürlich erst einmal kennenlernen. Häufig geschieht dies bereits beim Züchter. Kurz nach der Geburt bekommen viele Pudelkinder dort kleine bunte Welpenhalsbänder umgelegt. Ist die Leine dem Vierbeiner noch fremd, sollte diese zunächst gezeigt werden. Loben Sie, wenn die Leine neugierig untersucht und beschnüffelt wird.

Doch Achtung: Ins Maul nehmen und spielen, darf der Welpe damit nicht!

Noch bevor Sie zum Leinenführigkeitstraining übergehen, sollten Sie die Leine am Halsband oder Geschirr Ihres Vierbeiners festmachen und ihn selbige hinter sich herschleifen lassen. Dies ist wichtig, damit der Welpe oder auch Hund keine Panik bekommt, sollten Sie die Leine einmal fallenlassen.

Sie können zu Beginn ruhig im Wohnzimmer üben oder gern auch draußen an Orten, wo Sie kein Zwei- oder auch Vierbeiner stören kann. Es sollte wenig Ablenkung geben. Welpen orientieren sich sehr stark an Ihrer Bezugsperson und dies sind ab jetzt Sie. Dies bedeutet, dass der Pudel fast immer eine Auge auf Sie haben wird und nie allzu weit wegläuft. Darum sollten Sie auch keine Angst davor haben, Ihren kleinen Hund in solch ruhigen Gegenden abzuleinen.

Auch bei der Leinenführigkeit sollte der Welpe ein bisschen Freiraum bekommen und nicht an einer zu kurzen Leine geübt werden. Es darf ruhig eine 2,5 oder 3 Meter lange Leine sein. So ist der Radius etwas größer und der Welpe empfindet die Leine nicht als allzu stören und in seiner Freiheit einschränkend.

Wichtig: Sie bestimmen immer, wo es langgeht. Ist Ihrem Welpen die Leine suspekt und er will sich keinen Zentimeter bewegen, so ziehen Sie bitte nicht. Überzeugen Sie ihn lieber mit lockenden Worten oder einer Leckerei.

Haben Sie hingegen einen kleinen Entdecker, der nach vorne stürzt und dem es nicht schnell genug geht, so bleiben Sie in dem Moment stehen, wo sich die Leine spannt. Sie müssen gar nicht lange wie angewurzelt stehen bleiben, sondern können ganz einfach die Richtung wechseln oder auf dem Absatz kehrt machen. Ihr Welpe lernt schnell, dass er nicht kopflos vorweg laufen kann, sondern sich an Ihnen orientieren muss.

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Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Also ich bin Schüler der 11. Klasse und möchte mir auch einen Hund kaufen, allerdings bin ich oft ausser Haus. Wie könnte ich das denn regeln

    1. „Oft ausser Haus“? In der freien Natur oder auf Parties? Falls letzteres der Fall sein sollte, lieber auf einen Hund verzichten und in ein paar Jahren nochmals darüber nachdenken. Wenn du die Schule beendet hast und in der Ausbildung bist, hast du vielleicht überhaupt keine Zeit mehr für einen Hund. Ein Hund bedeutet Verantwortung; es ist, als hätte man ein kleines Kind zu versorgen. Zu viele Hunde landen im Tierheim, weil die Halter plötzlich „keine Lust“ mehr auf den Hund haben, wenn er in die Pubertät gekommen und dann schwierig geworden ist. Das Leben wird durch einen Hund sehr eingeschränkt, aber die Freude am Tier macht alles wieder wett.
      Wie wäre es mit Tierheime besuchen und Hunde ausführen?

      1. Hallo Elisabetta!

        Wir können Ihrer Antwort nur zustimmen. Bei dieser Ausgangslage ist eine artgerechte Hundehaltung sehr wahrscheinlich nicht gegeben und sollte dringend überdacht werden. Es wäre schade, wenn der Vierbeiner später wieder abgegeben werden müsste, weil er unbequem wird, die Zeit fehlt oder das Geld.

        Der Tipp mit dem Tierheim ist übrigens super! Beim Gassigehen kann ein wenig Hundeluft geschnuppert werden und gleichzeitig tut man einem Tier etwas Gutes.

        Liebe Grüße,
        Vanessa

    2. Hallo ALS!

      Bei Dir sollten bald ein paar Veränderungen ins Haus stehen. Wenn die Schule beendet ist, geht es bestimmt mit einer Ausbildung oder einem Studium los. Was passiert dann mit dem Hund? Wer kümmert sich um ihn?

      Außerdem überlegst Du schon jetzt, wie Du einen Vierbeiner mit wenig Zeit managen kannst, denn Du schreibst ja selbst „Ich bin oft außer Haus, wie kann ich das regeln?“. Dies sind wenig optimale Bedingungen für die Hundehaltung. Ein Vierbeiner sollte nicht stundenlang alleingelassen werden und die Erziehung erledigt sich auch nicht von alleine.

      Falls Du also keine Hilfe hast (z.B. Eltern, die Dich gern bei der Hundehaltung unterstützen), dann überdenke bitte Deine Entscheidung und verschiebe die Anschaffung eines Hundes. Auch wenn es sehr schwer fällt. Tierliebe heißt eben auch, zu verzichten, wenn das Wohl des Tieres nicht gewährleistet werden kann.

      Vielleicht klappt es in ein paar Jahren und dann kannst Du es richtig genießen.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

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