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Wann sollte ich mit der Pudel zum Arzt gehen?


Pudel sind für einige Krankheiten, wie beispielsweise für Ohrenentzündungen zwar besonders anfällig an sich aber robuste und gesunde Hunde.

Dennoch können sie natürlich krank werden und dann einer tierärztlichen Behandlung bedürfen.

Daher sollte schon bei den ersten Anzeichen umgehend reagiert und ein Veterinär oder eine Tierklinik aufgesucht werden.
Zu diesen Symptomen zählen:

  • Appetitlosigkeit
  • Übersteigerter oder verminderter Durst
  • Unruhe
  • Schwäche, Abgeschlagenheit und ein abnorm hohes Schlafbedürfnis
  • Anhaltendes Kratzen oder Schütteln
  • Fieber
  • Durchfall oder Erbrechen
  • Schonhaltung eines Beins
  • Schmerzempfindlichkeit
  • Ausfluss aus Augen, Nase, Mund, Harnröhre oder After
  • Entzündete Stellen
  • Verletzungen
  • Starkes Speicheln
  • Schluckbeschwerden
  • Niesen und Husten
  • Erschwertes Atmen
  • Schnelle Erschöpfung
  • Unter der Haut tastbare Verhärtungen, Schwellungen und Gebilde
Pudel beim Tierarzt
Wann sollten Sie mit dem Pudel zum Tierarzt gehen. Die Checkliste gibt eine Übersicht!

Generell gilt, dass der Pudel immer dann einem Tierarzt vorgestellt werden sollte, wenn er sich abrupt anders verhält oder an ihm Auffälligkeiten festgestellt werden.

Gleiches trifft zu, wenn der Verdacht auf eine Vergiftung besteht oder der Pudel sich bei einem Kampf oder Sturz verletzt haben könnte.

Das mag übervorsichtig erscheinen, viele Pudel halten ihre Schmerzen aber stoisch aus und zeigen diese erst zu spät.

Dadurch sinken zum einen die Chancen einer erfolgreichen Behandlung.

Zum anderen wird die Therapiedauer verlängert, wodurch sich auch die potenziellen Kosten steigern.

 

Welche Krankheiten können die Lebensqualität meines Pudels verschlechtern?

Jedwede Krankheit schränkt den Pudel in seiner Lebensqualität ein. Selbst, wenn Symptome anfangs nur mild sind und sich kaum bemerkbar machen, kann der Hund schon leiden. Sie selbst wissen vermutlich auch, wie nervig eine laufende Nase ist und dass diese irgendwann wund werden kann.

Natürlich ist nicht jede Krankheit gleich ein Fall für den Tierarzt und die meisten Wehwehchen heilen sicherlich folgenlos und ohne große Probleme aus. Dennoch sollten Krankheiten niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Wird zu spät ein Arzt hinzugezogen, bleiben Symptome zu lange unerkannt oder wird eine Behandlung hinausgezögert, so können sogar kleinere Krankheiten zu handfesten Problemen werden.

Demnach können insbesondere unbehandelte Krankheiten dem Pudel gefährlich werden und seine Lebenserwartung schlimmstenfalls sogar herabsetzen.

Folgende Faktoren wirken sich negativ auf die Lebensqualität und Lebenserwartung aus:

  • Erbkrankheiten
  • Chronische Leiden
  • Falsche oder einseitige Ernährung (Mangelerscheinungen oder gar Vergiftung als Folge)
  • Unbehandelter Parasitenbefall (Abmagerung, Hautprobleme, Organschäden, Tod, Juckreiz und vieles mehr)
  • Infektionskrankheiten (Impfungen schützen!)
  • Tumore
  • Krebs
  • Falsche Haltung
  • Allergien / Futtermittelunverträglichkeiten
  • Übergewicht
  • Zu wenig Bewegung und Beschäftigung
  • Schlechte Wasserqualität
  • Unhygienische Haltungsbedingungen (z.B. unsaubere Näpfe)
  • Keine Sozialkontakte / Kein Familienanschluss
  • Altersbedingte Probleme und Krankheiten

 

Die häufigsten Ursachen von Durchfall und Erbrechen

Erbrechen und Durchfall treten beim Pudel recht häufig auf und führen die Halter der schlauen Hunde oft zum Tierarzt.

Die Ursachen für das Auftreten sind vielfältig:

  • Parasiten, wie Würmer und Giardien
  • Vergiftungen
  • Abrupte Futterumstellungen
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Zu große Hitze oder Kälte
  • Infektionen des Magen-Darm-Traktes
  • Erbkrankheiten
  • Aufregung und Stress
  • Falsches Futter
  • Chronische Erkrankungen
  • Allgemeine Infektionen

 

Wie erkenne ich einen kranken Pudel?
Wenn sich das Verhalten Ihres Pudels ändert so kann dies auf eine Krankheit hindeuten.

Das umgehende Aufsuchen eines Tierarztes ist vor allem dann notwendig, wenn sich die Symptome wie folgt zeigen:

  • Erbrechen und Durchfall treten zusammen auf
  • Durchfall oder Erbrechen halten über mehrere Stunden hinweg an
  • Werden von Fieber begleitet
  • Zeigen sich in einem Welpen oder Senioren
  • In Stuhl und Erbrochenem finden sich Blutspuren
  • Der Pudel verweigert die Wasseraufnahme

Denn in diesen Fällen kann der Pudel, gerade, wenn es sich um einen kleinen, jungen oder alten Hund handelt, schnell austrocknen.

Möglich ist auch, dass eine Vergiftung oder ein schwerer Infekt vorliegen. Alle diese Zustände sind akut lebensgefährlich und bedürfen daher einer schnellen Therapie.

Die Behandlungsmöglichkeiten von Erbrechen und Durchfall

Gründliche Untersuchung beim Tierarzt
Gründliche Untersuchung beim Tierarzt.

Die Therapie von Erbrechen und Durchfall richtet sich natürlich nach der zugrundeliegenden Ursache. Zeigt es sich nur kurzzeitig und ist das Allgemeinbefinden nicht oder kaum beeinträchtigt, können zunächst die folgenden Hausmittel helfen.

  1. Leidet der Pudel unter leichtem Durchfall und Erbrechen oder zeigen sich diese nur kurz, sollten sie zunächst ausgehungert werden. Dem Pudel darf also keinerlei Nahrung angeboten werden, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist aber unbedingt zu achten. Besonders geeignet sind hierfür Wasser oder lauwarmer, stark verdünnter Tee. Empfehlenswert sind die Sorten Kamille und Fenchel.
  2. Klingen die Beschwerden ab, darf kohlehydratreiche Kost geboten werden. Optimal ist eine Mischung aus Reis, Karotten und Hühnchenbrustfilet. Alle Zutaten sollten gekocht werden. Wer einen wählerischen Pudel hat, der sich lediglich die Fleischstücke rauspickt, sollte die Mischung zu einem Brei zerdrücken oder pürieren.
  3. Treten beim Pudel während dieser Schonkost weder Durchfall noch Erbrechen auf, kann er allmählich wieder auf die normale Fütterung gesetzt werden.

Sind die Probleme der Verdauung schwerwiegender oder treten immer wieder auf, muss der Pudel zum Arzt.

Hier werden dann meist Infusionen zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes und eine medikamentöse Beruhigung des Magens und Darms eingeleitet.

Bei Vergiftungen kann weiterhin die Gabe eines Gegenmittels nötig sein. Je nach Ursache ist weiterhin eine Behandlung mit Antibiotikum, eine Umstellung der Ernährung oder eine Beseitigung der Parasiten erforderlich.
Hinweis: Pudel sind als recht diebische Hunde bekannt. Sie sollten daher nicht mit einem vollen Tisch allein gelassen werden. Denn hier lassen sie sich schon mal Kaffee und fettiges Hähnchen schmecken – was der Verdauung natürlich nicht gut tut.

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Ohrenentzündungen

Pudel Ohrenentzündungen
Ohrenentzündungen sind auch beim Pudel sehr schmerzhaft.

Ebenso wie die Probleme im Bereich der Verdauung zeigen sich auch Ohrenentzündungen beim Pudel häufig. Verantwortlich hierfür sind die langen, hängenden Ohren und die stark behaarten Gehörgänge. In diesen können sich Erreger und Parasiten ungehindert ausbreiten und Fremdkörper lange Zeit unentdeckt bleiben.

Regelmäßige Untersuchungen der Ohren – am besten bei der Fellpflege – können Infektionen schnell aufzeigen und eine frühzeitige Behandlung ermöglichen.

Kratz sich der Pudel häufig am Ohr, schüttelt des Kopf, reibt diesen am Boden oder ist schmerzempfindlich, sollte er umgehend zu einem Tierarzt gebracht werden. Gleiches gilt, wenn von einem oder beiden Ohren ein unangenehmer Geruch ausgeht oder diese gerötet sind.
Der Tierarzt wird das Ohr zunächst mit geeigneten Mitteln untersuchen, reinigen und gegebenenfalls von Fremdkörpern befreien. Im Anschluss kann eine medikamentöse Therapie folgen.

 

Was sind typische Pudel Erbkrankheiten?

Zu den häufigsten vererbten Krankheiten beim Pudel gehören:

  • Patella-Luxation – bei der die Kniescheibe herausspringt. Der Pudel beginnt zu lahmen und schont ein Bein auffällig.
  • Progressive Retinaatrophie (PRA) – bei der die Netzhaut des Auges abstirbt. Das Auge wird trüb und der Hund schließlich blind.
  • Hüftgelenkdysplasie (HD) – bei der es sich um eine Fehlentwicklung der Hüftgelenke handelt. Der Pudel lahmt in den Hinterläufen.
  • Katarakt – bei dem sich die Augenlinse eintrübt und schließlich zur Erblindung führt.
  • Epilepsie – das ein Anfallsleiden ist und schubweise auftritt. Der Pudel krampft, ist nervös und kann abrupt zu Boden fallen.

Das Risiko für diese Erbkrankheiten lässt sich vermeiden oder zumindest reduzieren, wenn Welpen von einem seriösen Züchter gewählt werden. Eine gute Haltung kann ebenfalls dazu beitragen, dass sie nicht ausbrechen.

 

Eine Vergiftung beim Pudel erkennen

Tragischerweise ist eine Vergiftung beim Hund nicht immer einfach zu erkennen. Es gibt sogar Gifte, die zeigen Ihre Wirkung erst Tage später und sind somit besonders heimtückisch. Zudem kann es sein, dass eine Vergiftung sehr schleichend entsteht, beispielsweise, wenn über einen längeren Zeitraum ungeeignetes Futter angeboten und gefressen wurd.

Viele Hundehalter fürchten sich vor den Giftködern von Hundehassern. Immer wieder gibt es Vorfälle mit tragischem Ausgang. Hier sollte schon früh das Kommando „Aus“ trainiert werden. Am besten, Sie verbieten es bereits dem Welpen, einfach Futter unterwegs aufzulesen und hinunterzuschlingen. So können Sie dem Welpen als Training die Futterschüssel hinstellen, er darf aber erst auf Ihr Kommando hin zulangen.

Anzeichen einer Vergiftung

  • Erbrechen / Würgen
  • Muskelzittern
  • Atemprobleme / Atemnot
  • Starkes Speicheln und/oder Hecheln
  • Bewusstlosigkeit
  • Schneller Puls
  • Krämpfe
  • Niedrige Körpertemperatur
  • Blasse Schleimhäute (Achtung: Kreislaufversagen droht!)
  • Blut in den Ausscheidungen (Urin, Kot, Erbrochenes)

Denken Sie daran, dass auch bei Ihnen im Haushalt viele giftige Substanzen sind. Neben für Hunde unverträglichen Lebensmitteln sind auch Putzmittel, Medikamente, Chemikalien, Dünger, Make-up, Cremes, Shampoos etc. giftig für den Hund.

Was mache ich bei einer Vergiftung? 

  • Bringen Sie den Hund auf schnellstem Wege in eine Tierarztpraxis oder Tierklinik.
  • Halten Sie ihn auf dem Weg dorthin warm.
  • Eine Giftprobe kann helfen, die richtige Therapie einzuleiten.
  • Handschuhe anziehen, wenn Sie etwas aufsammeln oder einen Kotbeutel verwenden!
  • Alternativ kann auch etwas Kot oder Erbrochenes aufgesammelt und zur Untersuchung ins Tierlabor gebracht werden.
  • Führen Sie kein Erbrechen herbei. Je nach Gift kann dies mehr schaden, als nutzen. Lassen Sie den Arzt entscheiden.
  • Sollte der Hund sich übergeben müssen, ist dies jedoch in Ordnung. Legen Sie ihm keine Maulschlinge um!
  • Bei einigen Giften kann Aktivkohle als Notfallmedikament eingesetzt werden, bedarf aber einer genauen Dosierung. Diese lange vor einem möglichen Notfall mit dem Tierarzt besprechen.

 

Wann hat mein Pudel Fieber?

Die Normaltemperatur ist bei jedem Hund anders. Ein Vierbeiner ohne Fieber hat eine Temperatur zwischen 37,5 und 39 °C. Sie sollten bei Ihren Pudel die Normaltemperatur unbedingt kennen und darum hin und wieder messen, wenn der Pudel gesund und entspannt ist und sich vorher nicht körperlich angestrengt hat. Notieren Sie diese!

Ab 39 Grad wird von leichtem Fieber gesprochen und ist zunächst kein Grund zur Sorge. Fieber muss auch nicht sofort gesenkt werden, denn es ist eine wichtige Immunabwehr und hilft dem Körper unerwünschte Keime und Infekte zu bekämpfen.

Einige Hunde haben eine leicht erhöhte Temperatur, nachdem Sie sich sehr verausgabt haben oder aufgeregt waren. Allerdings pendelt sich die Normaltemperatur in solchen Fällen sehr schnell wieder ein.

Ab 40 °C hat Ihr Pudel allerdings richtiges Fieber. Jetzt merken Sie es unter anderem auch beim Anfassen Ihres Hundes, dass er sich warm anfühlt und vielleicht zeigt er jetzt auch, dass es ihm nicht gut geht.

Kritisch wird es für den Hund, wenn seine Körpertemperatur längere Zeit 41 °C aufweist und so richtig gefährlich wird es, wenn das Quecksilber sich auf die 42 °C zubewegt. Ab diesem Temperaturbereich denaturieren die körpereigenen Proteine (Eiweiße) und verklumpen. Es droht der Tod und schnelles Handeln kann lebensrettend sein.

Hinweise auf Fieber sind:

  • Heiße Ohren
  • Viel hecheln
  • Hund ist müde und schläft viel
  • Wirkt abgeschlagen und schlapp
  • Trinkt vermehrt
  • Hund fühlt sich warm an

Sollte Ihr Pudel allerdings nicht fressen und auch nicht trinken wollen, ist ein Gang zum Tierarzt empfehlenswert. Dieser kann mit Infusionen einer bestehenden oder drohenden Austrocknung vorbeugen.

Wichtig!
Welpen haben generell eine höhere Normaltemperatur von ca 39,5 °C.

Wie messe ich Fieber beim Hund?

Gewöhnen Sie bereits den Welpen an diese Prozedur, so gibt es im Ernstfall wenig Widerstand und Stress. Außerdem ermitteln Sie beim gelegentlichen Messen auch gleich die Normaltemperatur Ihres Hundes.

Halten Sie die Rute an der Wurzel nach oben und führen Sie das Thermometer ein. Fetten sie es vorher etwas ein oder tauchen die Spitze ins Wasser, um es gleitfähiger zu machen.

Warten Sie auf den Signalton und kontaktieren Sie den Tierarzt, wenn die Temperatur über 40 °C sein sollte. Hat Ihr Pudel leichtes Fieber, wirkt aber ungewöhnlich schlapp, ist der Gang zum Tierarzt natürlich ebenfalls angeraten.

Gehört Ihr Pudel zur Ich-hasse-Fieber-messen-Fraktion, sollte er von einer zweiten Person festgehalten und beruhigt werden, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Ist Ihr Exemplar sehr wehrhaft, kann eine Maulschlinge oder ein Maulkorb helfen.

 

Tipp!

Verwenden Sie ein Thermometer mit flexibler Spitze (Kinderthermometer) und kaufen Sie Einmalhüllen. So entfällt nach der Messung das Reinigen und Desinfizieren.

 

Tipps für ein gesundes Pudelleben

Ob vorübergehender Infekt oder vererbtes Problem, eine gesunde Haltung, Ernährung, viel Bewegung und regelmäßige Besuche beim Tierarzt helfen dabei, den Pudel gesund zu erhalten. Und Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Besondere Obacht sollte auf Folgendes gelegt werden:

  • Ausreichend Bewegung
  • Artgerechte, hochwertige Ernährung in richtiger Menge
  • Regelmäßige Fellpflege
  • Kontrollen der Zähne, Augen und Ohren
  • Abtasten des Rückens und der Gliedmaßen
  • Kurzhalten der Krallen, um ungehinderte Bewegung zu ermöglichen

Was gehört in die Hundebesitzer Hausapotheke und warum benötige ich diese?

Hausapotheke Pudel
Was gehört alles in die Hausapotheke für den Pudel?

Es kann immer vorkommen, dass sich der Pudel verletzt oder krank wird und dann sofortiger Behandlung bedarf.

Eine Hausapotheke für den Hund bietet hier die passende Ausstattung für die erste Hilfe und überbrückt die Zeit, bis der Pudel beim Tierarzt ankommt.

In sie gehören:

  • Fieberthermometer
  • Blutstillende Watte
  • Hautdesinfektionsmittel
  • Der Größe angepasstes Verbandsmaterial
  • Maulkorb
  • Rescue-Tropfen
  • Wärmedecke
  • Pinzette
  • Verbandsschere
  • Gaze
  • Wundspüllösung
  • Wundcreme

Hatte der Pudel in der Vergangenheit bereits wiederholt ein bestimmtes Problem, wie Durchfall oder Ohrenentzündungen, sollten hierfür benötigte Mittel natürlich ebenfalls in die Hausapotheke wandern.

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